"Science Based Targets" Initiative genehmigt Emissionsminderungsziele der Viessmann Group

Die Viessmann Group hat die offizielle Bestätigung und Genehmigung ihrer wissenschaftlich fundierten Emissionsminderungsziele erhalten. Viessmann unterstützt mit seiner Geschäftstätigkeit die ehrgeizigen Ziele des Pariser Abkommens – die Begrenzung der Erderwärmung auf 1,5 °C.

Das offizielle SBT-Logo.
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Viessmann stellt sein Produktportfolio konsequent auf Lösungen auf Basis erneuerbarer Energien um, um die Treibshausgasemissionen in der Nutzungsphase von Gebäudeklimasystemen drastisch zu reduzieren.

Bereits im November des vergangenen Jahres wurde die Klimastrategie "LEAP to Net-Zero" des Familienunternehmens veröffentlicht. Sie bildet die Grundlage für die bei der Science Based Targets Initiative (SBTi) eingereichten und nun genehmigten Ziele.

Uneingeschränktes Bekenntnis zum Pariser Abkommen

Die Genehmigung bestätigt, dass die Umsetzung der Klimastrategie an den Viessmann Produktionsstandorten sowie die laufende Umstellung des Produktportfolios – noch forcierter in Richtung erneuerbarer Energien zum Heizen, Kühlen und Lüften von Gebäuden – mit dem allem übergeordneten Ziel vereinbar sind: der Begrenzung der globalen Erwärmung auf 1,5 °C, so wie es auch das Pariser Abkommen vorsieht.

"Die Ausrichtung unserer Unternehmensstrategie an den Klimawissenschaften ist Ausdruck unseres gemeinsamen Ziels, Lebensräume für künftige Generationen zu gestalten. Und es ist die einzig mögliche Antwort auf die vielfältigen Krisen unserer Zeit", sagt Vice President Global Public Affairs and Sustainability Alix Chambris. "Mit der Umstellung unseres Lösungsportfolios auf erneuerbare Technologien und der Entkopplung von fossilen Brennstoffen und Treibhausgasemissionen setzen wir die erste Säule unserer integrierten Nachhaltigkeitsstrategie um. Gleichzeitig führen wir unsere globale Familie und unsere Partner in der Wertschöpfungskette auf einen zukunftsfähigen und positiven Weg."

Steigerung der Energieeffizienz und Emissionsreduzierung in der eigenen Produktion

Als Vorreiter auf dem Weg zu einem klimaneutralen Gebäudebestand strebt Viessmann an, bis Mitte des Jahrhunderts vollständig klimaneutral zu sein – sowohl im eigenen Betrieb als auch bei den Emissionen der gesamten Wertschöpfungskette auf globaler Ebene. Das Erreichen der jetzt bestätigten und genehmigten Ziele für 2030 entspricht einer absoluten Emissionsreduzierung von 75 % gegenüber 2005. Das erwartete künftige Wachstum und die zusätzlichen Arbeitsplätze im Bereich der erneuerbaren Energien werden nicht zu höheren Treibhausgasemissionen führen.

Verpflichtung zur Emissionsreduzierung der gesamten Wertschöpfungskette

Die Verpflichtung, auch die Emissionen der gesamten Wertschöpfungskette zu reduzieren – von der Materialbeschaffung über die Nutzungsphase bis hin zum Ende des Produkt-Lebenszyklus – wird es Partnern und Endkunden gleichermaßen ermöglichen, von fossilen Brennstoffen wie Erdgas und Erdöl unabhängig zu werden. Konkret geschieht dies mit der beschleunigten Umstellung auf Lösungen, die auf erneuerbaren Energien basieren, zum Beispiel Wärmepumpen, die mit natürlichem Kältemittel betrieben werden, Photovoltaik und Batteriespeicher, Solarthermie sowie Biomasse und langfristig auch wind- und solarerzeugter grüner Wasserstoff.

Mit der eingeschlagenen und kompromisslos verfolgten Nachhaltigkeitsstrategie sieht sich das Familienunternehmen bestens gerüstet, einen entscheidenden Beitrag zum Schutz des Klimas und zum Erhalt des Planeten zu leisten sowie seine technologische Vorreiterrolle weiter auszubauen.

Was ist die "Science Based Targets“ Initiative?

Die Initiative "Science Based Targets" (SBTi) ist eine Zusammenarbeit zwischen dem CDP, dem United Nations Global Compact, dem World Resources Institute (WRI) und dem World Wide Fund for Nature (WWF). Die SBTi definiert und fördert bewährte Praktiken bei der Festlegung von wissenschaftsbasierten Zielen und bewertet unabhängig die Ziele der Unternehmen.

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