Intelligente Wohnkonzepte und effiziente Smarthome-Lösungen können dazu beitragen,sehr einfach und mit geringen Investitionen Energie einzusparen und so einen sofortigen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Diese Chance darf nicht ungenutzt bleiben darf. Innovative Lösungen, die zur Reduzierung des Verbrauchs fossiler Energieträger beitragen und damit auch den CO2-Ausstoß reduzieren, müssen bekannter gemacht und breiter angewandt werden. Die Smarthome-Initiative Deutschland e.V. verweist n diesem Zusammenhang auf das „Bürger-CO2-Projekt“ des Verbandes.
Selbstinstallierbare Smart-Home-Produkte und -Systeme für Energieeffizienz und Klimaschutz
Durch Bürger:innen selbst installierbare Smart-Home-Produkte und -Systeme können maßgeblich dazu beitragen, Heizenergie zu sparen und den CO2-Ausstoß zu reduzieren. Im Gegensatz zu energetischen Gebäudesanierungen oder professionellen Smart-Home-Installationen werden diese Techniken aber derzeit nicht gefördert. Über die nachgewiesene Wirksamkeit hinaus, bieten sie gerade in Zeiten von Fachkräftemangel schnell realisierbare, wirksame Lösungen. Die SmartHome Initiative Deutschland mahnt deshalb an, diese Produkte und Systeme in der Förderlandschaft adäquat zu berücksichtigen.
Die Vorteile von selbstinstallierbaren Smart-Home-Produkte und -Systeme beim Einsparen von Heizenergie sind klar:
- Smarte Thermostate: Sensorbasierte, automatisierte Temperaturregelung je nach Bedarf und ohne Komfortverlust: Absenkung der Raumtemperatur bei Nacht, bei geöffnetem Fenster und bei Abwesenheit.
- Sensorgesteuerte, automatische Jalousiesteuerung: Vermeidung von Auskühlung durch zusätzliche Isolationsschicht vor den Fenstern bei Nacht, Nutzung von Sonnenlichteinstrahlung tagsüber.
- Smarte Steckdosen: Messung des Stromverbrauchs angeschlossener Verbraucher und Abschaltung von Verbrauchern bei Nichtgebrauch.
- Schnelle, eigenständige Installation ohne Fachkraft. Viele Produkte wurden extra für die Installation durch Laien entwickelt.
- Sofortige Produktverfügbarkeit: Produkte verschiedener Anbieter sind marktverfügbar.
Der aktuelle und wohl noch wachsende Fachkräftemangel macht die Vorteile dieser Technologien umso deutlicher.
Fehlende Förderung
Aktuelle Förderrichtlinien konzentrieren sich auf Maßnahmen, die nur durch das Handwerk realisiert werden können bzw. dürfen. Selbst moderne Gas- und auch Wärmepumpenheizungsanlagen lassen sich durch smarte, von Laien installierbare Einzelraumregelungen (wie hier beschrieben) verbessern. Dies gilt insbesondere für Mieter, die in Eigeninitiative ihre Wohnung energetisch optimieren und zur Einsparung von Heizenergie beitragen wollen. Für Mieter ist auch interessant, dass die installierten Produkte in eine andere Wohnung mitgenommen werden können. Auch in Bürogebäuden und Schulen lässt sich mit der beschriebenen Technik Heizenergie einsparen.
Vorschläge zur Förderung dieser Technologien:
- Reduzierter Mehrwertsteuersatz für energiesparende Smart-Home-Produkte.
- Steuerliche Absetzbarkeit der Anschaffungskosten im Jahr der Anschaffung.
- Einmaliger Einkaufsgutschein pro Haushalt für ausgewiesene Produktgruppe.














