Internationales Ziehl-Abegg eSports-Turnier

IT-Mitarbeiter des Motoren- und Ventilatorenbauers organisierten im August ein zweitägiges Wettkampf-Online-Event mit Livestream für 16 Teams.

Quelle: Ziehl Abegg / Marc Weigert
Quelle: Ziehl Abegg / Marc Weigert

Kurz nach 22 Uhr stehen an einem schwülheißen Sonntag im August 2021 die Sieger des finalen Spieltags beim „Ziehl-Abegg Royal eSports Masters“ fest. Der Motoren- und Ventilatorenhersteller mit Hauptsitz in Künzelsau führte erstmals ein internationales eSports-Turnier an zwei aufeinanderfolgenden Wettkampftagen durch.

Organisiert und technisch aufbereitet wurde die eSports-Veranstaltung von der IT-Abteilung um Ausbildungsleiter Holger M. Rößler und mehreren IT-Azubis, die den Live-Stream via Twitch während des gesamten Turnierverlaufs mit Expertenwissen und Humor kommentierten. „Ich bin nicht der Einzige, der in der Freizeit gerne mal ein Online-Game zockt. Einige von uns aus der IT-Abteilung sind bei bekannten Spielen wie Rocket League im internationalen Gamer-Ranking nicht schlecht dabei“, betont Holger M. Rößler.

Am Samstag traten von 16 Uhr bis 22 Uhr insgesamt 16 Teams mit jeweils drei Spielern zum Kräftemessen in Rocket League, einem beliebten Autoballspiel in der weltweiten Gamer-Community, gegeneinander an. Den ersten Platz sicherte sich mit The Juicy Kids eines der Favoriten-Teams – die Team-Mitglieder Carca, Fabso und Youngstar sind im internationalen Ranking der Rocket-League-Ligen keine unbekannten Größen. Für den Sieg beim „Royal eSports Masters“ gab es 300 Euro. Die Freiwildgiraffen als unterlegener Finalgegner erhielten ein Preisgeld in Höhe von 150 Euro. 75 Euro gab es noch für das Team „Krähende Geier“, die den dritten Platz belegten.

Am zweiten und finalen Spieltag des eSports-Turniers spielten am Sonntag von 15 Uhr bis 22 Uhr im Fantasy-Game „League of Legends“ insgesamt acht Teams mit jeweils fünf Spielern um den Gesamtsieg. Auch bei dem beliebten Fantasy-Game dominierten in den Live-Kommentaren englischsprachige Fachbegriffe aus der Gamer-Community. Am Ende setzte sich im großen Finale das Team „Deutsch Jahrndorf Five“ gegen ihre Gamer-Kollegen „Deutsch Jahrndorf Zero“ durch und sicherten sich dadurch 500 Euro Preisgeld. Das unterlegene Finalteam und „The ELO Submarine“ als Turnierdritter durften sich jeweils über 250 Euro und 125 Euro freuen.

Für Ziehl-Abegg bedeutete das international besetzte eSports-Turnier eine gelungene Premiere. Auch Firmenchef Peter Fenkl zeigte sich von dem eSports-Event beeindruckt. „Ziehl-Abegg geht nicht nur technologisch voran, sondern nimmt auch beim Angebot für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine Vorreiterrolle ein“, sagt der Vorstandsvorsitzende von Ziehl-Abegg.

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