Unternehmensnachfolge

Deutsches Solarhandwerk vor Generationenwechsel

Fast jeder zweite Installationsbetrieb wird in den nächsten zehn Jahren an einen Nachfolger übergeben oder geschlossen. Damit stellt das Thema Unternehmensnachfolge eine große Herausforderung für die Solarbranche dar.

Bild: stock. adobe.com/ chayakorn
Bild: stock. adobe.com/ chayakorn

Der demografische Wandel wird in der Solar- und Speicherbranche in den nächsten Jahren seine volle Wirkung entfalten. Laut einer Umfrage des Bundesverbandes Solarwirtschaft planen rund 43 % der Unternehmer:innen, ihren Betrieb innerhalb der nächsten zehn Jahre an eine:n Nachfolger:in zu übergeben oder altersbedingt zu schließen. 17 % der Befragten planen dies bereits in den nächsten drei Jahren.

„Eine geregelte Unternehmensnachfolge ist ein wichtiges Thema für das Solarhandwerk und ist auch für den Klimaschutz insgesamt von Relevanz“, kommentiert Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft, die Umfrageergebnisse. „Es führt kein Weg daran vorbei, dass möglichst viele Solarunternehmen einen erfolgreichen Generationswechsel hinbekommen. „Wenn wir die klimapolitisch dringend notwendige weitere Beschleunigung der Energiewende erreichen und künftig auch durchhalten wollen, bedarf es auch künftig ausreichender Installationskapazitäten“, so Körnig.

Experten empfehlen Unternehmer:innen, für eine erfolgreiche Unternehmensnachfolge mindestens drei Jahre Vorlauf einzuplanen, unter anderem, um eine:n geeignete:n Nachfolger:in zu finden und diese:n einzuarbeiten. Zudem sollte der Betrieb übernahmefähig gemacht, der Unternehmenswert professionell ermittelt sowie alle finanziellen, rechtlichen und steuerlichen Fragen mit Fachleuten besprochen werden.

Der Bundesverband Solarwirtschaft bietet mit Unterstützung von The Smarte E Europe, Europas größter Messeallianz für die Energiewirtschaft, Solarunternehmen am 14. November ein kostenfreies Webinar zur Unternehmensnachfolge in der Solarwirtschaft an. In dem Webinar werden Spezialisten des Berliner Instituts für Unternehmensnachfolge und der Berliner Volksbank ihre Erfahrungen teilen. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Weitere Informationen u. a. zur Anmeldung finden Sie hier.

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