Börsenstromreport Mai 2024

Der durchschnittliche Börsenstrompreis ist weiterhin günstig

Seit Januar 2024 liegt der durchschnittliche Stundenpreis im Day-Ahead-Markt der Strombörse konstant unter 8 ct/kWh, im Mai sogar bei nur 6,72 ct/kWh. Der Anteil erneuerbarer Energien an der Netzlast lag dabei im Mai mit 63,1 % ähnlich hoch wie in den Vormonaten. 

Im Mai war der Börsenstrompreis 78 Stunden lang negativ - Bild: Rabot Charge
Im Mai war der Börsenstrompreis 78 Stunden lang negativ - Bild: Rabot Charge

Strom ist an der Börse weiterhin günstig. Schon seit Januar 2024 liegt der durchschnittliche Stundenpreis im Day-Ahead-Markt der Strombörse konstant unter 8 ct/kWh und pendelt sich damit stabil auf einem niedrigen Niveau ein. Im Mai lag der durchschnittliche Stundenpreis im Day-Ahead-Markt bei nur 6,72 ct/kWh.
Die Strompreise an der Börse sind Großhandelspreise. Auf sie kommen noch Steuern, Abgaben, Netzentgelte und Gewinnmargen der Stromanbieter. Der Stromanbieter Rabot Charge gibt die aktuellen günstigen Großhandelspreise im Rahmen seiner dynamischen Börsenstromtarife plus üblicher Nebenkosten an seine Stromkunden weiter. Diese bezahlten bei Rabot Charge im Mai durchschnittlich einen Arbeitspreis von 27,66 ct/kWh inklusive Abgaben, Steuern und Gewinnmarge.

Geringe Börsenstrompreise bei konstant hohem Anteil erneuerbarer Energien

Dem stabil niedrigem durchschnittlichen Börsenstrompreis steht ein stabil hoher Anteil erneuerbarer Energien an der Netzlast gegenüber. So betrug der Anteil erneuerbarer Energien an der Netzlast im Mai 63,1 % – das ist ähnlich so viel wie in den Vormonaten [1]. Durch ihren konstant hohen Anteil an der Netzlast sind umweltfreundliche Energiequellen wie Wind und Sonne mittlerweile zum wichtigsten Stromlieferant in Deutschland geworden – ein positives Signal für den Klimaschutz.

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Bild: Rabot Charge

Erneuerbare Energien im Mai: Sonne schlägt Wind

Im Mai trug vor allem die Solarenergie zu einer klimaschonenden Stromversorgung bei. So lag ihr Anteil an der Netzlast bei ungewöhnlich hohen 24,2 % [2]. Das ist doppelt so viel, wie üblich. Durchschnittlich liegt ihr Anteil an der Netzlast bei 12,2 % (für das Jahr 2024 / Stand 3. Juni 2024).
Mit ihrem hohen Anteil im Mai übertrumpfte die Solarenergie die Windenergie erstmals im Jahr 2024, da die Windenergie im Mai lediglich 21,4 % [3] zur Netzlast beisteuerte. Das ist der bislang niedrigste Wert in 2024; durchschnittlich hat Windenergie einen Anteil an der Netzlast in Höhe von 34,3 % (für das Jahr 2024 / Stand 3.Juni 2024).

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