Das Prinzip: Ein Teil der Zuluft strömt innerhalb der Dunstabzugshaube direkt zur Absaugstelle und zieht von unten den Kochwrasen an. Die Physik spricht vom Venturi-Effekt. Dieser Zuluft-Anteil hat nur eine Schleppfunktion und gelangt nicht in den Aufenthaltsbereich der Köche. Er muss demnach nicht vorgewärmt werden; das hat obendrein den Vorteil, dass der Wrasen besser kondensiert.
Anders bei der konventionellen Lüftung: Hier durchflutet der volle Außenluftstrom die Küche und ist laut VDI-Richtlinie 2052 (RLT-Anlagen für Küchen) auf mindestens 19 °C vorzuwärmen. Das verursacht beträchtliche Energiekosten, von der Zugerscheinung abgesehen.
Beim Induktionsprinzip ist demnach nur die Außenluftmenge aufzuwärmen, die zur Lufterneuerung der Küche notwendig ist. Das sind 30 bis 50 % der Zuluftmenge. Entsprechend gering ist auch der Energieeinsatz.














