Gelebte Energieeffizienz braucht intensive Förderung

Auf dem Energieeffizienz-Gipfel am 27. Juni in Berlin haben Heinz Dürr, Stifter des Instituts für Energieeffizienz in der Produktion EEP der Universität Stuttgart, und EEP-Chef Professor Alexander Sauer dem BMWi-Abteilungsleiter für Energiepolitik Thorsten Herdan ein Positionspapier zur Förderstrategie des BMWi überreicht.

Prof. Alexander Sauer (links), der Leiter des Instituts für Energieeffizienz in der Produktion EEP, übergab das Positionspapier an Thorsten Herdan, Abteilungsleiter Energiepolitik im BMWi auf dem Energieeffizienz-Gipfel in Berlin. Bild: Frank Nürnberger
Prof. Alexander Sauer (links), der Leiter des Instituts für Energieeffizienz in der Produktion EEP, übergab das Positionspapier an Thorsten Herdan, Abteilungsleiter Energiepolitik im BMWi auf dem Energieeffizienz-Gipfel in Berlin. Bild: Frank Nürnberger

Es war das zweite Papier, das vom Uni-Institut EEP zur Politikberatung an das Ministerium ging. Das EEP schlägt beispielsweise vor, dass die CO2-Einsparung die Förderhöhe wesentlich bestimmen soll.
Im Mai 2017 hatte das BMWi Handlungsempfehlungen zur Fortentwicklung der Beratungs- und Förderprogramme zu den Themen Energieeffizienz und Wärme aus erneuerbaren Energien veröffentlicht und damit den Weg in eine neue grundlegend reformierte Förderstrategie bis zum Jahr 2020 aufgezeigt. Das Stuttgarter Universitätsinstitut EEP, das u. a. die Aufgabe hat, die hohe Bedeutung der Energieeffizienz für eine erfolgreiche Energiewende in der Öffentlichkeit, Politik und Wirtschaft klar hervorzuheben, nimmt nun in einem aktuellen Positionspapier kritisch Stellung.

Um die Effizienzziele der Energiewende zu erreichen, muss Deutschland aus Sicht des EEP

  •    einfacher werden bei der Förderung von Energieeffizienzmaßnahmen
  •    die Energieeffizienz als Einzelprojekt und auch als Gesamtsystem denken sowie
  •    neue Technologien und Geschäftsmodelle entwickeln.

Das Positionspapier ist downloadbar unter: www.eep.uni-stuttgart.de.

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