Bessere Beratung für Sanierung und Klimaschutz
Vor allem bei der Energieberatung mangelt es, ein Überblick über die Kosten fehlt sowie Möglichkeiten und Rat bei der praktischen Umsetzung. „Das zeigt, wie wichtig die Kombination aus Online-Erstinformation und Vor-Ort-Beratung für den Klimaschutz ist“, sagt co2online-Geschäftsführerin Tanja Loitz. „Über Kosten, Möglichkeiten und Erfahrungen können sich Hauseigentümer online informieren. Danach sollten sie einen unabhängigen Energieberater beauftragen, um gemeinsam passende Lösungen auszuwählen.“
Mehr als 80 Prozent der 420 befragten Hauseigentümer haben saniert. Für 75 Prozent spielte der Klimaschutz eine gewichtige Rolle. „Will man diese Gruppe bei den ambitionierten Klimazielen mit ins Boot holen, müssen finanzielle Anreize geschaffen werden“, sagt BSB-Geschäftsführer Florian Becker. Geförderte Beratung fürs Planen und Umsetzen, zusätzliche Fördermittel zum Beispiel als Zuschüsse und Kredite sowie steuerliche Anreize stehen ganz oben auf der Wunschliste der Hauseigentümer.
Diese Tipps sollen Eigentümern helfen, sich richtig beraten zu lassen und entsprechend zu handeln.
1. Online informieren
Mit Kosten-Rechnern und Praxistest-Berichten können sich Hauseigentümer einen Überblick verschaffen. Das erleichtert Gespräche mit Experten wie Energieberatern und Handwerkern.
2. Energieberater einbinden
Ein unabhängiger Energieberater sollte beauftragt werden. Der kann auch einen Sanierungsfahrplan für schrittweises Sanieren erstellen. Für eine solche Energieberatung gibt es bereits Fördermittel.
3. Fördermittel nutzen
Mit Zuschüssen und Krediten rechnet sich das Sanieren meist schneller. Außerdem lässt sich die Qualität steigern, da Handwerker dann oft Nachweise für ihre Leistungen erbringen müssen. Online-Datenbanken wie der FördermittelCheck und Energieberater kennen auch regionale Förderprogramme.
4. Heizung optimieren
Wird ein Gebäude saniert, sollte auch die Heizung darauf abgestimmt werden. Sonst lässt sich das Sparpotenzial nicht voll ausschöpfen. Die Heizung zu optimieren ist vergleichsweise günstig und es gibt dafür 30 Prozent Zuschuss vom Staat.
5. Erfolg kontrollieren
Nur wer den Energieverbrauch dokumentiert, kann nach der Sanierung auch den Erfolg kontrollieren – und bei Bedarf nachjustieren. Wenn schon vor der Sanierung Zählerstände gesammelt werden, hilft das auch beim Planen.














