Mobile Bauheizung unterstützt Sanierung der ehemaligen DDR-Luxusherberge
Nach 25 Jahren Leerstand investiert die Leipziger Unternehmensgruppe LEWO AG 70 Mio. Euro in die Sanierung und Erweiterung des denkmalgeschützten Gebäudekomplexes in der Leipziger Innenstadt. Zusammen mit einem Neubau entstehen insgesamt 122 Einheiten – vier für gewerbliche Zwecke, der Rest sind Wohnungen – die bereits kurz nach Start der Baumaßnahmen alle verkauft waren.
Die LEWO Unternehmensgruppe wurde 1995 gegründet und ist auf die Entwicklung von Immobilien und die damit verbundene langfristige und ganzheitliche Betreuung von Objekten in Leipzig, Chemnitz und Potsdam ausgerichtet.

Baubeheizung sichert Baufortschritt
Ein mobiles Heizkonzept sorgte während der kalten Monate im Herbst/Winter 2021/22 für angenehme Arbeitstemperaturen auf der Großbaustelle und sicherte so den planmäßigen Baufortschritt und die Einhaltung der Terminpläne. „Bereits im September kümmerten wir uns um die Möglichkeiten für ein Baubeheizungskonzept“, berichtet der verantwortliche Projektleiter der LEWO AG. „Hierbei bekamen wir professionelle Unterstützung von Hotmobil, dem Vermietungsspezialisten für mobile Energiezentralen.“ Gemeinsam mit dem Hotmobil-Kundenberater Alexander Wiesböck wurde ein umfassendes Baubeheizungskonzept geplant und realisiert.
Umfassendes Baubeheizungskonzept
Auf der Großbaustelle in der Leipziger Innenstadt kamen insgesamt 20 mobile Lufterhitzer mit einer Leistung von jeweils 20 kW zum Einsatz und ein 50-kW-Heizlüfter.
Die Wärmeversorgung dafür lieferte das lokale Fernwärmenetz. Für die Anbindung war es notwendig eine Verbindungsleitung in der Länge von einem Kilometer zu verlegen. Somit konnten die Geräte in voller Leistung die Fernwärme gleichmäßig und ungestört in den Etagen verteilen. Jeweils zwei mobile, wassergeführte Lufterhitzer wurden auf insgesamt fünf Stockwerken in zwei nebeneinanderliegenden Gebäuden eingesetzt. Der 50-kW-Lufterhitzer versorgte zusätzlich ein komplettes Stockwerk und sorgte für angenehme Arbeits- und effiziente Trocknungstemperaturen. Um die Wärme auch in die oberen Etagen zu transportieren, kam eine mobile Pumpe zum Einsatz. Damit die mobilen Lufterhitzer die Bauarbeiten nicht behindern, entschieden sich die Fachleute für eine Montage an der Decke. Hand in Hand arbeiteten an dieser Stelle die Hotmobil-Servicetechniker der Niederlassung Leipzig und die Mitarbeiter der LEWO AG zusammen. Vorbereitete Steigleitungen mit den notwendigen Abgängen für Vorlauf und Rücklauf wurden von der LEWO Bauabteilung zur Verfügung gestellt. Die Servicetechniker konnten somit die Warmluftgeräte an der Decke befestigen und auf kurzem Wege anschließen.

Mobile Baubeheizung bietet viele Vorteile
Die Baubeheizung sorgte nicht nur für angenehme Arbeitstemperaturen bei den Bauarbeitern und Handwerkern, sondern stellte auch sicher, dass die Mindestanforderungen an das Raumklima für die Verarbeitung von Stuck, Estrich, Bodenbelägen und Farben erfüllt wurden. Darüber hinaus schafft das Heizen von Gebäuden klimatische Bedingungen für eine effektive technische Bautrocknung. „Ich fühle mich von Hotmobil gut beraten und bin mit der Zusammenarbeit sowie der Leistung des mobilen Heizkonzeptes sehr zufrieden“, resümiert der verantwortliche Projektleiter der LEWO AG.

Wassergeführte Heizsysteme als besonders wirtschaftliche Lösung
Die Baubeheizung von Hotmobil arbeitet als wassergeführtes Heizsystem. Die benötigte Heizwärme wird dabei außerhalb des Gebäudes erzeugt. Das Heizwasser wird über Schlauchleitungen zu mobilen Lüftungsgeräten transportiert, die im Inneren des Gebäudes aufgestellt sind und die Heizwärme an die Raumluft übertragen. Wenn die benötigte Heizwärme nicht wie im Gästehaus am Park über eine Fernwärmeleitung bereitgestellt wird, kann diese mit einer mobilen Heizzentrale oder einem mobilen Heizcontainer erzeugt werden. Die Vermietung und der Verkauf mobiler Energiezentralen ist die Kernkompetenz des Unternehmens. Im Vergleich zu direktbefeuerten Bauheizungen funktioniert die Wärmeerzeugung mittels mobiler Heizzentrale mit einem erheblich reduzierten Heizölverbrauch und ist somit die wirtschaftlichere Lösung, um einen Rohbau zu beheizen. Es kann sich eine Ersparnis bei den Brennstoffkosten von bis zu 50 % ergeben. Darüber hinaus sind die kontinuierliche Einhaltung der Bauzeiten und keine Bauunterbrechung aufgrund wetterbedingter Einflüsse große Vorteile für den Bauherrn. Durch den Einsatz mobiler Heizzentralen wird der Winterbau bzw. eine Sanierung in den Wintermonaten sehr viel planbarer.

Großprojekt auch 2023 noch im Zeitplan
Im Juli 2022 wurde auf der Baustelle im Gästehaus am Park Richtfest gefeiert und bereits im Oktober 2022 konnten 36 Wohnungen im Neubauteil an ihre neuen Eigentümer übergeben werden, ein knappes Jahr früher als ursprünglich geplant. Im Sommer 2023 werden auch die denkmalgeschützten Altbauten bezugsfertig sein. Bis Ende 2023 wird die vollständige Sanierung des Gästehauses am Park abgeschlossen sein. Insgesamt entstehen in dem geschichtsträchtigen Areal direkt neben dem Clara-Zetkin-Park über 118 Wohn- und vier Gewerbeeinheiten.
Hotmobil zählt mit weit über 1.600 eigenen, mobilen Anlagen in den Bereichen Wärme, Kälte und Dampf zu den führenden Vermietern in Deutschland. Das 1994 gegründete Unternehmen gilt Dank elf eigener Niederlassungen in der DACH-Region und kompetenten Fachberatern, die rund um die Uhr erreichbar sind, als besonders serviceorientiert und leistungsfähig. In jedem Fall ist auf Hotmobil Verlass – das bestätigen zufriedene Kunden jeden Tag aufs Neue.
Eine Information der Hotmobil Deutschland GmbH, Gottmadingen (Eine Marke der Enerent GmbH)
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