Was kostet Trinkwasser warm?

Neues Portal zeigt Sparpotenziale

Beim Thema Warmwasser lassen Haushalte ihre Sparpotenziale ungenutzt liegen, denn die meisten kennen nicht einmal ihre Verbrauchswerte.

Eine co2online-Umfrage vom Januar 2023 mit über 6.000 Teilnehmenden zeigt, dass einer Mehrheit sowohl der eigene Warmwasserverbrauch als auch die daraus resultierenden Kosten nicht bekannt sind. Quelle: co2online.de
Eine co2online-Umfrage vom Januar 2023 mit über 6.000 Teilnehmenden zeigt, dass einer Mehrheit sowohl der eigene Warmwasserverbrauch als auch die daraus resultierenden Kosten nicht bekannt sind. Quelle: co2online.de

Dies zeigt eine Umfrage der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft co2online (www.co2online.de). Rund zwei Drittel der Befragten gaben an, ihren Warmwasserverbrauch nicht zu kennen. Beim Thema Kosten tappen sogar drei Viertel im Dunkeln. 

Das Wissen über den eigenen Verbrauch schafft erst die notwendige Basis, um wirksam sparen zu können. „Die wenigsten wissen, dass das Warmwasser für 15 Prozent des Energieverbrauchs im Haushalt verantwortlich ist“, sagt Tanja Loitz, Geschäftsführerin von co2online. Problematisch sei, dass in vielen Fällen der Warmwasserverbrauch nicht erfasst werde. Informationen auf der Heizkostenabrechnung sind zudem schwer nachvollziehbar.

Neues Informationsportal schließt Wissenslücke

Mit dem neuen Informationsportal Warmwasserspiegel (www.warmwasserspiegel.de) schließt co2online diese Wissenslücke. Das digitale Beratungsangebot behandelt das Thema Wasser ganzheitlich. Besucherinnen und Besucher können sich dort informieren und erhalten schnell umsetzbare Tipps, mit denen sie Wasser und Geld sparen. Wer nicht nur auf die Schnelle, sondern langfristig sparen möchte, kann sich zur Warmwasserbereitung und zu innovativen Sparprodukten Informationen holen. Mit dem dazugehörigen WasserCheck kann jede:r, unabhängig vom Gebäudetyp und von der Art der Wasserbereitung, den Warmwasserverbrauch und das Sparpotenzial individuell ermitteln. 

38% der Haushalte möchten zeitnah in Sparmaßnahmen investieren

Dass die Bereitschaft und der Wille zum Wassersparen da sind, zeigen auch die Umfrageergebnisse. 38% der befragten Hauseigentümerinnen und -eigentümer gaben an, in den folgenden Jahren Geld für wassersparende Maßnahmen wie die Optimierung oder Erneuerung ihrer Heizanlage ausgeben zu wollen. Einen indirekten Einfluss auf diese Entscheidung hat auch die anhaltende Energiekrise. 32% der Befragten gaben an, vor einem Jahr beziehungsweise mit Beginn der Energiekrise mit dem Wassersparen begonnen zu haben. Dazu zählen unter anderem kürzere Duschzeiten und das Händewaschen mit kaltem Wasser.

Printer Friendly, PDF & Email
01.04.2026
Marktforschung
Eine Umfrage von Techem unter Mietern und Vermietern ergab, das die uVI wirkt: Fast 50 % der Mieter sparen bewusster Energie. Allerdings wussten auch 34 % der Vermieter nicht, dass es eine uVI-Pflicht...
12.12.2025
Umfrage
Eine aktuelle Umfrage von co2online zeigt: Jeder dritte Deutsche würde sich heute für eine Wärmepumpe entscheiden. Insgesamt erreichen Heizsysteme, die auf erneuerbaren Energien basieren, eine...
06.05.2026
co2online
Die Energie- und Wärmewende ist bei sanierungsinteressierten Hauseigentümern angekommen, doch der Weg zur Umsetzung bleibt holprig. Das zeigt der Trendreport Wärmewende 2026.
07.11.2025
Analyse zur GEG-Novelle
Die neue Publikation des VDMA Gebäudetechnik zeigt, dass die GEG-Novelle Energieeffizienz, Komfort, Gesundheit und Resilienz im Gebäudebetrieb sinnvoll zusammenführen kann – sofern Bewährtes gesichert...
04.06.2026
co2online Heizkostenprognose
Gas- und Ölheizungen verursachen über 20 Jahre bis zu 42.000 Euro Mehrkosten – wegen steigender CO₂-Preise und „Bio-Treppe“. Dies zeigen Berechnungen der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft co2online...
24.02.2026
co2online
Wie hoch ist der Stromverbrauch in Haushalten mit eigener Photovoltaikanlage wirklich – mit oder ohne E-Auto bzw. Wärmepumpe? Der neue Stromspiegel von co2online gibt jetzt eine Antwort darauf.