VDI

Ingenieurarbeitsmarkt: Zahl der offenen Stellen nimmt weiter zu

Digitalisierung und Klimaschutz lassen den Bedarf an Beschäftigten in Ingenieur- und Informatikerberufen deutlich steigen.

 In den Informatikerberufen ist die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung um 109,3 Prozent gestiegen. Überschrift: Ingenieurarbeitsmarkt: Fast 50% mehr offene Stellen - Bild: Gorodenkoff/shutterstock.com
 In den Informatikerberufen ist die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung um 109,3 Prozent gestiegen. Überschrift: Ingenieurarbeitsmarkt: Fast 50% mehr offene Stellen - Bild: Gorodenkoff/shutterstock.com

Der neue VDI-/IW-Ingenieurmonitor zeigt alarmierende Zahlen auf. Die Entwicklung bleibt insgesamt weiter angespannt - doch es gibt auch positive Trends.
Im zweiten Quartal des Jahres nahm die Anzahl der offenen Stellen weiter zu und erreichte mit 171.300 einen erneuten Rekordwert. Das ist ein Zuwachs um 46,2 % im Vergleich zum Vorjahresquartal. Besonders stark ist die Anzahl an offenen Stellen in den Ingenieurberufen Technische Forschung und Produktionssteuerung sowie in den Ingenieureberufen Energie- und Elektrotechnik gestiegen. Während im letzten Quartal 2021 insgesamt 140.000 offene Stellen nicht besetzt werden konnten, steigerte sich der Bedarf im ersten Quartal 2022 bereits auf 151.300 offene Stellen.
Betrachtet man die Entwicklung in den Ingenieur- und Informatikerberufen in der langen Frist, zeigt sich bei der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung im Zeitraum von Ende 2012 bis Ende 2021 ein sehr erfreuliches Bild: In den Informatikerberufen ist die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung um 109,3 % gestiegen, in den Bauingenieurberufen um 44,4 % und in den Ingenieurberufen Technische Forschung und Produktionssteuerung wird ein Plus von 31,6 % verzeichnet.
Insgesamt ist der Anteil der Beschäftigten in den Ingenieur- und Informatikerberufen an allen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten von 3,3 % Ende 2012 auf 4,1 % Ende 2021 kontinuierlich gestiegen.

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