Der Fettabscheider basiert auf dem Zusammenspiel von drei Systemen: einem Grobfilter, dem Fettabscheider und einer so genannten Skimmereinheit. Im ersten Verfahrensschritt befreit der Grobfilter das einströmende Abwasser mithilfe einer Siebschnecke von größeren Abfällen. Ein Lochblech hält Grob- und Feststoffe zurück, die über eine Förderschnecke aus dem System ausgetragen und in separaten Entsorgungsbehältern gesammelt werden. Wechselbare Bürsten reinigen die Siebfläche permanent und sorgen für einen ungehinderten Abwasserstrom. Das vorgereinigte Abwasser fließt anschließend in die eigentliche Abscheideranlage, die nach dem Schwerkraftprinzip arbeitet. Im Inneren des Abscheiders befindet sich ein Skimmerschlauch, der sich an der Oberfläche kreisförmig durch die Fettschicht bewegt. Das anhaftende Fett wird in der Skimmereinheit abgeschabt und fließt in den dafür vorgesehenen Auffangbehälter. Sobald das maximale Niveau in den Entsorgungsfässern erreicht ist, gibt die Anlage ein optisches und akustisches Signal aus. Der Betrieb der Siebschnecke beziehungsweise des Skimmers stoppt dabei nach einer frei einstellbaren Restlaufzeit. Anschließend muss das entsprechende Fass gewechselt sowie der Sensor auf Verschmutzung überprüft werden. Alternativ ist der automatisierte Einsatz in Kombination mit einer Nassmüllanlage möglich. Das gereinigte Abwasser fließt kontinuierlich in die Kanalisation ab.














