Thermostatische Regulierventile in Warmwasser-Zirkulationssystemen

Im Markt kursieren zum Teil irritierende Aussagen zum hydraulischen Abgleich von Zirkulationssystemen. Von vielen Herstellern wird z. B. gefordert, dass nicht nur die statischen, sondern auch die thermostatischen Zirkulationsregulierventile auf zuvor berechnete Werte eingestellt werden müssen. Dieser Beitrag geht der Frage nach, bei welchen Konstellationen Einsatzgrenzen des Herstellers berücksichtigt werden müssen und Einregulierungen „von Hand“ zwingend erforderlich sind und unter welchen Randbedingungen erwartet werden darf, dass eine automatische Einregulierung nur mit der Werkseinstellung thermostatischer Zirkulationsregulierventile gelingt.
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1 – Rechnerischer Nachweis des hydraulischen Abgleichs und des Temperaturverlaufs in einem Zirkulationssystem mit 30 Steigleitungen (Bild 5), bei einer Einregulierung mit statischen Zirkulationsregulierventilen. Bild: B. Rickmann
1 – Rechnerischer Nachweis des hydraulischen Abgleichs und des Temperaturverlaufs in einem Zirkulationssystem mit 30 Steigleitungen (Bild 5), bei einer Einregulierung mit statischen Zirkulationsregulierventilen. Bild: B. Rickmann

Mit dem Einsatz thermostatischer Regulierventile in Warmwasser-Zirkulationssystemen wird erwartet, dass sich mit Einschalten der Pumpe die in den a. a. R. d. T. (allgemein anerkannte Regeln der Technik) geforderten Temperaturen > 55 °C automatisch in allen Leitungen einstellen, die der Zirkulation unterworfen sind. Gleiches gilt für den Desinfektionsfall, wenn die Temperaturen mindestens 70 °C betragen müssen. Es ist bekannt, dass insbesondere in ausgedehnteren Trinkwasserinstallationen und bei Sanierungsmaßnahmen dieses Ziel manchmal nicht erreicht wird.

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Prof. Dr.-Ing. Carsten Bäcker

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Prof. Dipl.-Ing. Bernd Rickmann

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M. Eng. Timo Kirchhoff

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B. Eng. Christine Hornbergs

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· Artikel im Heft ·

Thermostatische Regulierventile in Warmwasser-Zirkulationssystemen
Seite 20 bis 25
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