Zahl der Woche: 484.500 Kilometer Gasnetz

Wasserstoff ist ein großer Hoffnungsträger für die Energiewende. Er kann vielseitig zur klimafreundlichen Wärme- und Stromproduktion in der Industrie und in Haushalten sowie für umweltfreundliche Mobilität genutzt werden. Zudem macht er es möglich, regenerativ erzeugte Energie in bedeutenden Mengen zu speichern.

Kreislauf der erneuerbaren Energien von der Erzeugung bis zum Endverbraucher (Bild: thingamajiggs/stock.adobe.com)
Kreislauf der erneuerbaren Energien von der Erzeugung bis zum Endverbraucher (Bild: thingamajiggs/stock.adobe.com)

Ein weiterer großer Pluspunkt: Das bestehende Gasnetz kann Wasserstoff in vielen Gebieten bereits bis zu 10 Prozent aufnehmen. Zukünftig kann die Gasinfrastruktur auf noch größere Mengen ertüchtigt werden. So kann Wasserstoff in der Gasinfrastruktur gespeichert und über die vorhandenen rund 484.500 Kilometern Gasnetz transportiert werden. Damit ist eine wichtige Rahmenbedingung für den vielfältigen Einsatz und die bundesweite Verbreitung bereits gegeben.

Wasserstoff entsteht durch die Elektrolyse von Wasser. Dabei wird Wasser (H2O) in einem Elektrolyseur in seine Bestandteile Wasserstoff und Sauerstoff aufgespalten, indem eine elektrische Spannung angelegt wird. Voraussetzung für die Verwendung der Bezeichnung „grüner Wasserstoff“ ist, dass der eingesetzte Strom aus CO2-neutralen Energiequellen (z. B. Wind, Biomasse oder Photovoltaik) stammt. Um Wasserstoff durch und durch „grün“ zu machen, braucht es einen konsequenten Ausbau Erneuerbarer Energien in Deutschland – ein Grund mehr, bestehende Hemmnisse abzubauen.

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