Zuverlässige Desinfektion mit der gebotenen Vorsicht

Die Grünbeck Wasseraufbereitung GmbH ist auf der Grundlage von langjähriger Erfahrung mit Verfahren zur effektiven Trinkwasser-Desinfektion mit den Anlagen GENO®-UV und GENO®-Baktox im privaten und gewerblichen Einsatz im Markt vertreten. Das Unternehmen erweitert nun die Produktpalette mit der neuen Chlordioxiderzeugungsanlage GENO®-Baktox MRX/RX/X. Zur Auswahl stehen sechs Größenklassen mit einer Behandlungskapazität bis zu 50 m3/h.

Die Chlordioxiderzeugungsanlage GENO®-Baktox MRX/RX/X kombiniert als „Plug and Play“-Anlage maximalen Schutz und Kontrolle mit gleichzeitig minimalem Aufwand.	Bild: Grünbeck Wasseraufbereitung
Die Chlordioxiderzeugungsanlage GENO®-Baktox MRX/RX/X kombiniert als „Plug and Play“-Anlage maximalen Schutz und Kontrolle mit gleichzeitig minimalem Aufwand. Bild: Grünbeck Wasseraufbereitung


Konzipiert wurde die Chlordioxiderzeugungsanlage GENO®-Baktox MRX/RX/X als anschlussfertiges, komplett vormontiertes System. Die Ausführung MRX dosiert das Chlordioxid in ein integriertes Mischmodul und ist mit einer Chlordioxid-Online-Messung ausgerüstet. Für den verantwortlichen Anlagenbetreiber bietet die Chlordioxiderzeugungsanlage durch eine Steuerung mit TFT-Farbgrafikdisplay sowie der Möglichkeit zu einem einfachen Chemikalienwechsel einen maximalen Bedienkomfort.
Die Anlagen sind für den Einbau in Neu- und Altbauten vorgesehen und ermöglichen durch die kompakte Bauweise eine einfache Installation, wahlweise zur Wandmontage oder auf einem Alu-Rahmengestell zur freien Aufstellung. Der Anschluss an die Trinkwasserleitung erfolgt nach dem „Plug and Play“-Prinzip mit flexiblen Schläuchen, so dass sich der Installationsaufwand auf ein Minimum beschränkt.
Das verwendete Desinfektionsmittel Chlordioxid liegt im Wasser (ähnlich wie Sauerstoff) gasförmig vor. Seine Reaktivität ist jedoch ca. 2,5mal größer als die von Chlor. Deshalb können bereits feinste Ablagerungen im System zu Ausgasungen von Chlordioxid führen. Um dies dauerhaft sicher auszuschließen, muss der Chlordioxiderzeugungsanlage ein Feinfilter vorgeschaltet werden.
Gegenüber der rein physikalischen Legionellenprophylaxe wie der Bestrahlung mit UVC-Licht können Veränderungen der Wasserzusammensetzung bei der chemischen Desinfektion zu einer potentiellen Korrosionsgefahr führen. Dies gilt für alle Arten der chemischen Desinfektion, so z. B. auch für die Desinfektion mittels Chlor oder Elektrolyseanlagen. Diese Korrosionsgefahr besteht vor allem in Großinstallationen wie in Hotelkomplexen, Krankenhäusern oder Altenheimen, wo es durch stoßweise Entnahmen zur „Wolkenbildung“ des Desinfektionsmittels im Rohrleitungssystem kommen kann.
Diese Korrosionsgefahr wurde in der neuesten Entwicklung des Unternehmens mit berücksichtigt. Die einmalig niedrige Chlordioxidansatzkonzentration von 0,9 g/l sorgt für einen materialschonenden Betrieb. Außerdem werden Korrosionsangriffe des Desinfektionsmittels auf das anschließende Rohrleitungssystem auf ein absolutes Minimum reduziert. Eine integrierte Gasabsorptionseinheit neutralisiert gasförmiges Chlordioxid während des Erzeugungsprozesses.



 

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