Zertifizierung nach ISO 14001 für Hotmobil

Der Energiedienstleister Hotmobil Deutschland GmbH hat im August 2012 durch die TÜV Süd Management Service GmbH das Zertifikat über ein erfolgreich eingeführtes Umweltmanagementsystem nach den Forderungen der ISO 14001:2004 erhalten.

Auf dem Bild zu sehen (v. l. n. r.) die beiden Geschäftsfhrer Christian Hahn und Reto Brütsch zusammen mit Tihana Stefanic, der Umweltmanagment-Beauftragten von Hotmobil.
Auf dem Bild zu sehen (v. l. n. r.) die beiden Geschäftsfhrer Christian Hahn und Reto Brütsch zusammen mit Tihana Stefanic, der Umweltmanagment-Beauftragten von Hotmobil.

„Eine vorausschauende und systematische Einbeziehung von Umweltaspekten in unternehmerische Entscheidungen ist gleichzeitig auch eine Qualitätsoffensive“, begründet Geschäftsführer Reto Brütsch die freiwillige Selbstverpflichtung zur Einhaltung von Umweltstandards. Mit dem Einsatz mobiler Energie sei auch die Anforderung verbunden, die eingesetzte Energie möglichst Ressourcen schonend zu nutzen. Dies beginnt für Hotmobil bereits bei der Auswahl der Systemkomponenten für die technische Ausrüstung der mobilen Energiezentralen und setzt sich in der Fertigung fort.

„Wir betrachten das eingeführte Umweltmanagement als logische Konsequenz, die sich im Grunde schon allein aus dem Geschäftsmodell der mobilen Energieerzeugung ergibt“, erläutert Brütsch weiter.

Einsatz effizienter Technologien

Die Managementpolitik der Hotmobil Deutschland GmbH ist darauf ausgerichtet, gemeinsam mit dem Kunden erfolgreich zu sein. Grundsätzlich strebt das Unternehmen nach einer hohen Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit, ständiger Verbesserung, Schonung eingesetzter Ressourcen, authentischer Führung und Transparenz bei der Umsetzung und Überwachung der gesetzten Ziele. Damit ist sichergestellt, dass die Änderung von gesetzlichen Rahmenbedingungen oder Umweltauflagen, die den Betrieb von mobilen Energiezentralen betreffen, unmittelbar mit in die Entwicklung und Fertigung einfließen. Dies betrifft zum Beispiel auch die verwendeten Hilfs- und Betriebsstoffe: Mobile Heizzentralen sind mit Heizöltanks ausgerüstet und mobile Kältezentralen arbeiten mit Kältemitteln. Hier gilt es für den Betrieb am Einsatzort und auch für den Transport von vornherein die sicherheits- und umweltrelevanten Aspekte zu berücksichtigen. Durch den vom Umweltmanagementsystem getriebenen Einsatz effizienterer Technologien erzielt Hotmobil in einigen Bereichen Kostenreduzierungen beim Materialeinsatz oder beim Energiebedarf.

„Letztlich ergeben sich daraus sowohl Qualitäts- als auch Kostenvorteile, die für unsere Kunden von Nutzen sind“, fasst Reto Brütsch die Vorteile der Zertifizierung zusammen. Die ISO 14001 ist ein Instrument zur Förderung des Umweltschutzes und der Verringerung von Umweltbelastungen im Einklang mit wirtschaftlichen und sozialen Erfordernissen.

Jährliche Überwachungsaudits nach der Erstzertifizierung sind Bestandteil des Zertifizierungsverfahrens, um die Wirksamkeit der festgeschriebenen Prozesse und Qualitätsmaßstäbe laufend zu überprüfen.

Im Marktsegment der mobilen Energieerzeugung ist Hotmobil Vorreiter in der Definition von Qualitätsstandards für mobile Energiezentralen und die damit verbundenen Dienstleistungen.

Die Ausweitung des vorhandenen QM-Systems zu einem integrierten Managementsystem (basierend auf den Regelwerken DIN EN ISO 9001:2008 und DIN EN ISO 14001:2004) ist bei den Vermietern mobiler Energiezentralen einmalig auf dem deutschen Markt und positioniert Hotmobil einmal mehr an die Spitze der Anbieter in diesem Dienstleistungsbereich.

 

 

 

Printer Friendly, PDF & Email
18.05.2026
Fraunhofer ISE
In Kaiserslautern wurde eine ehemalige Industriebrache zu einem klimaneutralen Quartier. Das Fraunhofer ISE begleitete die Transformation im Forschungsprojekt EnStadt:Pfaff.
21.10.2026
Kommunale Energieversorgung
Im Rahmen des Verbundprojekts „biovolatil” entwickelt und erprobt ein Projektkonsortium technische Lösungen, um Biomassevergaser mit Blockheizkraftwerken bedarfsgerecht zu betreiben und mit Geothermie...
16.09.2026
Sensaru
Sensaru stellt mit Sensaru S2 die neue Generation seines Energiemanagers für Wohngebäude und Bürokomplexe vor.
24.04.2026
IÖW Studie
Eine aktuelle Studie vom Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung sowie IÖW und IW Consult zeigt, dass sich kommunale Einnahmen aus Erneuerbaren verdoppeln können, wenn Wind und Sonne im...
14.04.2026
Mehr als nur Sensorik
Ein professionalisiertes IoT stärkt Klimaresilienz und Energieeffizienz und hilft dabei, die Gebäudesicherheit datenbasiert zu verbessern
16.01.2026
Energiewende
Netzkonformität, Sicherheit und intelligentes Energiemanagement sind Schlüsselfaktoren für den erfolgreichen Betrieb großer PV- und Speicheranlagen. Dies stellt Netzbetreiber und EPC-Dienstleister vor...