Triple-Klimakammer in Betrieb genommen
Das Raumklimalabor besteht aus drei Klimakammern: einer begehbaren Außenklimakammer und zwei baugleichen, thermisch schweren Prüfräumen. Damit können neue Flächentemperiersysteme, etwa Heiz- und Kühldecken, thermoaktive Bauteilsysteme in der Decke, Wandheizsysteme oder Fußbodenheizung bzw. –kühlung sowie der Optimierung dieser energieeffizienten Wärmeübergabesysteme mit der Lüftungstechnik, entwickelt werden.
Bürogebäude stehen im Vordergrund
In den beiden Prüfkammern können jeweils bis zu sechs verschiedene Flächentemperiersysteme getestet und in Kombination mit Lüftungskonzepten bewertet werden. Dabei konzentriere sich das INES vorwiegend auf Bürogebäude, wobei auch eine Systembewertung für Wohngebäude im Labor möglich sei. Größe und Bauphysik der beiden baugleichen Prüfräume entsprechen einem Standardbüroraum.
Die begehbare Außenklimakammer stellt Temperaturen zwischen -40 und +80 °C bei einem weiten Feuchtebereich und variablen Luftgeschwindigkeiten zur Verfügung. Ein Sonnensimulator bildet auch solare Wärmegewinne im Winter bzw. Kühllasten im Sommer ab. Zwischen Außenklimakammer und den beiden Prüfkammern können unterschiedliche Fassadensysteme eingesetzt werden.
Die Decken der beiden Prüfräume sind mit thermisch aktivierten Bauteilsystemen (TAB-S) von Uponor ausgestattet. Die Räume können mit der Betonkernaktivierung Contec und der Betonoberflächenaktivierung Contec ON mit bis zu 80 W/m2 bei Standardraumtemperaturen erwärmt und gekühlt werden. Zudem können an die integrierten thermischen Steckdosen zusätzliche Kühlelemente angeschlossen werden. Die Uponor Lösungen temperieren nicht nur die Klimakammern, sondern lassen auch Simulationen mit ergänzend installierten Flächenheiz- und -kühlsystemen zu.














