„Vernetzt Euch“: Synergien schaffen und die Zukunft der Gebäudetechnik gemeinsam denken auf der gedatec
Die Metropolregion Berlin-Brandenburg braucht eine Regionalmesse. Aus den etablierten Fachmessen bautec, SmartHK und belektro hervorgegangen, entsteht in Berlin das neue Format der gedatec-Fachmesse, die die moderne Gebäudetechnik erstmals gewerkeübergreifend denkt. Elektro, SHK und Dach rücken unter der gemeinsamen Dachmarke neu zusammen und schaffen eine Plattform für Gewerkedialog, der auf Baustellen, in der Aus- und Weiterbildung und in Firmen längst Alltag ist. Die großen Generationenaufgaben wie Energiewende, Digitalisierung oder Gebäudesanierung sind nicht mehr von Einzelgewerken zu bewältigen, sondern erfordern das Ineinandergreifen von Kompetenzen. Die gedatec bietet den notwendigen Dialograum, um Schnittstellen besser aufeinander abzustimmen.
Die gedatec findet statt vom 13.-15. Oktober 2026 auf der Messe Berlin und versteht sich als Schnittstelle zwischen Industrie, Handwerk, Politik und Planung und als Bühne für Technologien, die Gebäude effizienter, vernetzter und klimafreundlicher machen sollen. Innung SHK Berlin und Fachverband SHK Land Brandenburg stellen dabei wie auf den vergangenen Messen mit ihrem Gemeinschaftsstand das kommunikative Zentrum der SHK-Halle mit thematischen Beratungstischen und Catering-Bereich dar.
Berlin wird damit wieder zum Treffpunkt einer Branche, die vor enormen Aufgaben steht: Wärmewende, Sanierungsstau, digitale Transformation, Fachkräftemangel, unklare gesetzliche Rahmenbedingungen, steigende Anforderungen an Energieeffizienz bei gleichzeitigen Energieabhängigkeiten, geopolitische Umbrüche. Die gedatec will nicht nur Produkte zeigen, sondern Diskurse anstoßen, Orientierung geben und Innovationen greifbar machen.
Die Botschaft: Die Zukunft der Gebäudetechnik entsteht nicht im Alleingang, sondern dort, wo Gewerke zusammenkommen, Wissen geteilt wird und Verzahnung entstehen.
Im Mittelpunkt stehen die neuesten Technologielösungen aus Baddesign, moderner Sanitärtechnik, Wärmeerzeugung – mit klarem Fokus auf Wärmepumpen, Photovoltaik und Solarthermie –, Energiesysteme, Raumlufttechnik, Brandschutz, Ofentechnik und Klempnerhandwerk. Smart-Home-Lösungen, Energiespeicher, digitale Steuerungssysteme und vernetzte Gebäudetechnik bilden einen ebenso zentralen Schwerpunkt und spiegeln die fortschreitende Elektrifizierung des SHK-Handwerks wider.
Ein Fachforum an allen drei Messetagen bietet Vorträge zu aktuellen technischen Lösungen und ordnet auch politische Entwicklungen zum Gebäudemodernisierungsgesetz ein. Ergänzt wird das Programm durch einen Branchenabend von Innung und Fachverband SHK, der Raum für Austausch und Vernetzung schafft.
Besonders im Fokus steht der Nachwuchs: In der Werkstattstraße können Auszubildende neueste Technik ausprobieren und direkt mit der Industrie in Kontakt treten. Gemeinsam mit dem VdZ Wirtschaftsvereinigung Gebäude und Energie e.V. präsentieren zudem junge Unternehmen in einer Start-up-Area ihre KI-Innovationen, Tools und Software.
Eine „Vernetzt Euch“-Lounge bietet Raum für kleinere Meetings, Talks und spontane Begegnungen. Hier organisiert unter anderem das Netzwerk „Frauen in der Gebäudetechnik“ ein Treffen für Frauen aus den drei beteiligten Gewerken und sendet ein wichtiges Signal für Diversität und Sichtbarkeit in der Branche.
Geführte Rundgänge, Formate zum Austausch mit der Politik sowie eine intensive cross-mediale Begleitung über die Social-Media-Kanäle der Messe und der Verbände sorgen für zusätzliche digitale Reichweite und Nachhaltigkeit.
Parallel wird im Marshall-Haus die Solarcity-Konferenz ausgerichtet. Das positioniert die gedatec als zentralen Treffpunkt der Energiewende in der Region.













