Schutz der Abgasanlage bei Druckschwankungen
Als empfehlenswert gilt die Implosionsklappe für Anlagen mit mehr als 300 kW Leistung und/oder einer wirksamen Schornsteinhöhe von über 20 m. Sowohl im Über- als auch im Unterdruck betriebene Feuerstätten können ausgerüstet werden, unabhängig vom verwendeten Brennstoff.
Auf eine jähe Druckerhöhung, z. B. durch eine Verpuffung oder eine unkontrollierte Abschaltung des Kessels, folgt schlimmstenfalls eine starke Druckminderung. Eine solch abrupte Veränderung der Strömungsgeschwindigkeit kann die Abgasanlage nur bedingt kompensieren. Die Folge dieses Strömungsabrisses: Die Abgasanlage implodiert, es entstehen massive Verformungen an der Anlage selbst und womöglich im Heizkessel.
Die Implosionsklappe beugt diesen Schäden vor, indem sie durch sofortiges Öffnen Luft in die Abgasstrecke nachströmen lässt. Dies geschieht mit Hilfe der Abdeckklappe, die im Innern des Bauteils sitzt und von einer Feder gehalten wird. Ist die Druckschwankung ausgeglichen und arbeitet der Heizkessel wieder normal, schließt die Klappe selbsttätig. Es kann an dieser Stelle kein Abgas austreten.














