Runde drei für die Bad-Akademie: Ab sofort mit Modul „Barrierefreies Bad“
Zum Abschluss der „Kick off“-Veranstaltung, der sich nahtlos zwei vollgepackte Schulungs-Tage anschlossen, lud der Armaturenspezialist Dornbracht als erster einer Reihe vieler Gastgeber am Abend in seine Showroom-Küche ein. „Kochen, so geht es wohl den meisten, entspannt vor allem dann, wenn man nicht alleine am Herd steht. Aber natürlich ist Kochen für uns auch Mittel zum Zweck, denn es dient der ungezwungenen Kommunikation bzw. dem gegenseitigen Austausch“, erklärt Ingrid Heister von der Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS).
Beim gemeinsamen Zubereiten des Abendessens das absolvierte Pensum noch einmal Revue passieren lassen, das hat bei der Bad-Akademie schon Tradition. Die bisherige Erfahrung zeigt, resümiert „Erfolgsmanagement“-Coach Thorsten Moortz, dass speziell diese Form des Durchstartens zu den wesentlichen Faktoren für das schnelle Zusammenwachsen des jeweiligen Kurses gehört. Generell böten die Präsenztage an wechselnden Schulungsorten eine sehr gute Gelegenheit für gemeinsame Aktivitäten. Das sei für die Gruppendynamik, für die Entwicklung der Teilnehmer selbst und nicht zuletzt für die Ausrichtung der Weiterbildungsmaßnahme unabdingbar.
Bei der angelaufenen Seminarreihe hat sich die Anzahl der obligatorischen Präsenztage von bisher 25 auf nun 27 erhöht. Der Grund liegt in dem um das Modul „Barrierefreies Bad“ erweiterten Angebot. „Wir sind froh, dass es uns gelungen ist, diesen wichtigen und von vielen Beteiligten eingeforderten Stoff im zeitlichen Ablauf unterzubringen. Das war angesichts des ohnehin schon prall gefüllten Lern-Plans nicht ganz so einfach“, berichtet Projektkoordinatorin Heister. „Natürlich bedeuten die zusätzlichen Inhalte für die Teilnehmer auch zusätzliche Reise- und Lerntage. Letztlich aber ist das Thema mit Blick auf die gestiegene Nachfrage nach altersgerechten, barrierefreien Bädern ein absolutes Muss“.
Argumente fürs Tagesgeschäft
Zusammengefasst zeige das Modul „Barrierefreies Bad“, welche An- bzw. Herausforderungen Alter und Krankheiten an die Planung eines Bades stellten. Die Teilnehmer erführen über das Tragen von Handicap-Overalls am eigenen Leib, wie sich der Alltag anfühle, wenn etwa Beine, Arme und Augen nicht mehr so wollten wie bisher, und könnten die gemachten Erfahrungen später für eine zielgruppenspezifische Argumentation im Tagesgeschäft nutzen.
Der praktische Teil, heißt es weiter, konzentriert sich darauf, in Gruppenarbeit Technik, Ästhetik und Anpassbarkeit zu diskutieren und in unterschiedlichsten Planungsvarianten zusammenzuführen. Der Umgang mit Onlinekatalogen runde das inhaltlich mit ZVSHK und DG Haustechnik abgestimmte Programm ab, das erstmals am 22./23. Oktober 2013 an Fahrt aufnehme. „Wie alle anderen Lernstoffe wird das Segment ‚Barrierefreies Bad’ ebenfalls von der engen Verzahnung der einzelnen Module, eine Spezialität der Bad-Akademie, profitieren und ein im Rahmen des Seminars designtes Bad in der Folge sowohl auf technische Machbarkeit als auch unter dem Gesichtspunkt der Präsentationsreife unter die Lupe genommen“, erläutert Heister abschließend. Weitere Infos unter www.bad-akademie.de.














