Marketing-Barometer Wärme - Kälte/Klima - Hausautomation 2019 – Branche fordert verbindlichen Kurs der Bundesregierung

Marketing-Barometer Wärme - Kälte/Klima - Hausautomation 2019 – Branche fordert verbindlichen Kurs der Bundesregierung

Unternehmen der Heizungs- und Klimatechnik-Branche beschleunigen die Digitalisierung ihrer Marketingaktivitäten, lautet das Ergebnis des jetzt veröffentlichten „Marketing-Barometer Wärme – Kälte/Klima – Hausautomation 2019“, das vorige Woche im Rahmen einer Umfrage unter Marketingverantwortlichen auf der ISH 2019 in Frankfurt/M. erhoben wurde.

Marketing-Barometer Wärme – Kälte/Klima – Hausautomation 2019
(Grafik: plümer)communications)

Fast jedes dritte Unternehmen (29 Prozent) will in diesem Jahr in die Kommunikation investieren. Social Media und Online-Werbung gewinnen dabei deutlich an Bedeutung.

Mit Augmented- und Virtual Reality, Marketing Automation sowie Big-Data-Anwendungen werden sich der Studie zufolge in den kommenden zwei Jahren weitere digitale Technologien in den Marketingabteilungen der Heizungs- und Klimatechnik-Branche durchsetzen.

Die größte kommunikative Herausforderung liegt derzeit darin, B2B-Kunden von Investitionen in neue Anlagen zu überzeugen, gefolgt von der eingängigen Vermittlung der teilweise sehr komplexen Produkte. Auf Platz drei steht die Aufgabe, Kunden von der „Zukunftssicherheit neuer Geräte und Systeme zu überzeugen“.

Das von der Hamburger Agentur plümer)communications erhobene Marketing-Barometer zeigt, dass die Unternehmen der Heizungs- und Klimabranche optimistisch in die Zukunft blicken. Rund 80 Prozent der befragten Manager sehen positive Perspektiven innerhalb ihres Marktumfelds. Die Aussichten für das eigene Unternehmen bewerten sie noch besser. 95 Prozent der Umfrageteilnehmer sehen für ihre Organisation gute bzw. sehr gute Voraussetzungen für die kommenden zwei Jahre.

Weitere wirtschaftliche Impulse versprechen sich die Unternehmen durch die Beschleunigung der Wärmewende in Deutschland. Die relative Mehrheit der Teilnehmer wünscht sich eine bessere Förderung von Neuanlagen. Jeder Fünfte befindet eine umfassendere Förderung energieeffizienter Gebäude für wichtig. Ein verbindlicher energiepolitischer Kurs der Bundesregierung wird als weitere wichtige Voraussetzung gefordert, um die Wärmewende zu realisieren.