Energetische Sanierung – Zukunft Altbau veröffentlicht aktualisierten Sanierungsleitfaden

Energetische Sanierung – Zukunft Altbau veröffentlicht aktualisierten Sanierungsleitfaden

Eine energetische Sanierung erhöht den Wohnkomfort, leistet einen Beitrag zum Klimaschutz und senkt für Hauseigentümer langfristig die Kosten. Eine umfassende Planung und korrekte Durchführung sind essentiell für eine erfolgreiche Sanierung.

Sanieren mit System: Der neue Sanierungsleitfaden von Zukunft Altbau führt Hauseigentümer in zehn Schritten durch ihr Sanierungsvorhaben (Foto: Shutterstock)

Wie eine gelungene Sanierung geht, erklärt der aktualisierte Sanierungsleitfaden von Zukunft Altbau, der vom Umweltministerium Baden-Württemberg gefördert wird. In zehn Schritten wird erklärt, worauf Hauseigentümer bei Sanierungsvorhaben achten müssen. „Wir haben den Sanierungsleitfaden an aktuelle Gesetze und Finanzierungsmöglichkeiten angepasst. Neu sind auch die ausführlicheren Erklärungen zur Wohngesundheit“, erklärt Frank Hettler von Zukunft Altbau.

Energieberater unerlässlich

Ein Gebäude, das älter als 25 Jahre ist, ist meist sanierungsbedürftig. Viele Immobilieneigentümer wissen jedoch nicht, wie sie die Sanierung am besten angehen sollen. „Vor allem bei den ersten Schritten einer energetischen Sanierung erleben wir viel Unsicherheit“, so Frank Hettler. Checklisten helfen, um zunächst festzustellen, wie hoch der Sanierungsbedarf des Hauses ist. Worauf es bei der Sanierung ankommt, welche Themen, Baumaterialien und Brennstoffe wichtig sind, wird anschließend erklärt. Dämmstoffe und Heiztechniken werden beschrieben.

Im Folgenden zeigt der Leitfaden, warum eine qualifizierte Gebäudeenergieberatung bei einer energetischen Sanierung vorteilhaft ist. Dem Eigentümer stehen unabhängige Energieberaterinnen und Energieberater zur Seite. „Das A und O einer energetischen Sanierung ist eine durchdachte Planung“, betont Hettler. Architekten, Fachingenieure, Handwerker und Behörden müssen in die Sanierung einbezogen werden. Im Leitfaden erfährt der Hausbesitzer, welche Experte wann und für was zuständig ist. „Auch Maßnahmen zur Verbesserung der Barrierefreiheit sollten immer mitbedacht werden“, merkt Hettler an.

Gesetzliche Rahmenbedingungen

Der Leitfaden zeigt, für welche Leistungen man unbedingt einen Energieberater hinzuziehen muss, insbesondere bei der Beantragung von Fördermitteln bei den Geldgebern KfW und BAFA. Das Thema Wohngesundheit wird in der Broschüre ebenfalls ausführlich beleuchtet. Krankmachende Baustoffe wie Asbest dürfen heute nicht mehr verbaut werden. Jedoch enthalten einzelne Baustoffe Lösungsmittel und Luftschadstoffe, die Hauseigentümer vermeiden sollten. Schimmelbildung kann man durch gezielte Maßnahmen vorbeugen und so für eine gesunde Raumluft sorgen. Geregelte Lüftungsanlagen und das eigene Lüftungsverhalten spielen dabei eine gewichtige Rolle.

Des Weiteren müssen Hausbesitzer die gesetzlichen Rahmenbedingungen einhalten. Dabei unterstützt der Sanierungsleitfaden mit ausführlichen Informationen, den Interessierte hier kostenlos erhalten.