Gleichzeitig wurde der von den Geräten erzeugte Coanda-Effekt durch eine höhere Luftaustrittsgeschwindigkeit optimiert. Dies ermögliche auch eine gleichmäßigere Wärmeverteilung im Raum, womit eine homogene Komfortzone der Klasse A gemäß EN ISO 7730 erreicht werde.
Eine hohe Raumluftqualität wird nach Angaben des französischen Herstellers durch das Epure Luftreinigungssystem erzielt. Dieses basiert auf hochfeinen Filtern aus gefaltetem Zellstoff, wie sie sonst in großen Zentralklimageräten zum Einsatz kommen. In weniger als 30 min sinke dadurch der Anteil der in der Luft enthaltenen PM 2.5-Partikel unter den von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) geforderten Wert von 10 µg/m3. Das entspricht einer Verringerung der Teilchenkonzentration von 50 bis 90 %.
Die quadratischen Deckenkassetten sind in zwei Versionen mit Kantenlängen von 600 und 900 mm verfügbar. Die kleinere Coadis Line 600 orientiert sich dabei an den Maßen der üblichen Zwischendecken-Paneele und ist in sieben Größen mit einer Kälteleistung von 1,1 bis 5,1 kW sowie einer Heizleistung von 1,5 bis 5,9 kW erhältlich. Ergänzend bietet der französische Hersteller mit dem 900er Modell eine leistungsstärkere Version für Ladenräume oder Großraumbüros. In neun Baugrößen reicht die Kälteleistung hier von 3 bis 11 kW und die Heizleistung von 3 bis 20 kW. Da dieses Modell vornehmlich für den Einsatz in großen offenen Räumen vorgesehen ist, lässt das fest montierte Ausblaspaneel hier nur die allseitige Ausströmung zu. Anstelle des Epure Luftreinigungssystems kann zudem auch ein G3 Filter verwendet werden.














