BVF-Symposium nimmt sich der Energiewende an
Die fokussierte Fragestellung lautete: Wie kann die Energiewende mit Hilfe von Flächenheizungen und Flächenkühlungen unterstützt werden? Nach der Begrüßung wurde die Thematik im ersten Vortrag von Axel Grimm, BVF-Geschäftsführer, aufgegriffen. Seiner Einschätzung nach ist die Flächenheizung und Flächenkühlung die Basistechnologie für ein Gelingen der Klimaschutzziele. Ganz vorne stehen Einsparungseffekte bei dem Einsatz von modernen Wärmeerzeugern, wie die Wärmepumpe, Fernwärme oder die Solarthermie.
An die Thematik knüpfte Prof. Dr. Bernd Hirschl vom Institut für ökologische Wirtschaftsforschung IÖW an. Der Experte stellte klar, dass es ohne eine Wärmewende keine Energiewende geben kann. Diese Aussage wurde durch den Anteil des thermischen Energiebedarfs von über 50 Prozent im Bezug zum Gesamtenergiebedarf gestärkt. Zudem müsse sich die Sanierungsrate von derzeit 1 Prozent auf 2 Prozent erhöhen.
Anrechenbarkeit von Strom aus erneuerbaren Energien
Die Erfüllung der primärenergetischen Anforderung von GEG und Effizienzhäusern mit Stromdirektheizung in Verbindung mit PV-Strom ist demnach möglich und auch wirtschaftlich attraktiv. In hochwärmegedämmten Gebäuden stellen elektrische Flächenheizungen damit eine gute Alternative zu anderen gängigen Heizsystemen dar.
In einer weiteren Betrachtung ging es um die Anrechenbarkeit von Strom aus erneuerbaren Energien laut GEG. Hier herrscht derzeit eine Ungleichbehandlung der Systeme. Der Wunsch des BVF ist, dass der PV-Strom für alle Systeme in vollem Umfang und entsprechend der physikalischen Realität anrechenbar wird. Das sei für alle Technologien ein großer Schritt nach vorne. Die letzten Fachvorträge griffen das digitale Zeitalter auf und zeigten, welche Vorteile dieses mit sich bringt. Die Brücke zur Praxis wurde durch den BVF-Award geschlossen.














