Wirtschaft

Siemens übernimmt Fire Safety-Geschäft von Danfoss

Siemens Smart Infrastructure hat eine Vereinbarung zur Übernahme von Danfoss Fire Safety, einer auf Feuerlöschtechnik spezialisierten Tochtergesellschaft des dänischen Danfoss-Konzerns, unterzeichnet.

Bild: Siemens AG
Bild: Siemens AG

Danfoss Fire Safety wird in den Geschäftsbereich Buildings, Teil von Smart Infrastructure, eingegliedert und ergänzt das Portfolio hauptsächlich um Hochdruck-Wassernebel, eine leistungsfähige stark nachgefragte Technologie zur Brandlöschung. Diese effiziente Löschanlage ist schadstofffrei und ermöglicht es Siemens, Kunden weltweit eine umweltfreundliche Lösung zu bieten.
 
“Mit der Übernahme von Danfoss Fire Safety ist Siemens bestens positioniert, um den zunehmenden Nachhaltigkeitstrend im Brandlöschmarkt zu bedienen. Indem wir unser Angebot optimieren, sind wir in der Lage spezifischen Anforderungen besser gerecht zu werden, insbesondere in schnell wachsenden Branchen wie Rechenzentren, industriellen Prozessanlagen und Straßen- oder Bahntunneln“, sagte Susanne Seitz, CEO Geschäftsbereich Buildings bei Siemens Smart Infrastructure. „Dieser strategische Schritt wird unsere Position auf dem globalen Brandschutzmarkt stärken und den Weg für weiteres Wachstum ebnen.” 
 
“Danfoss Fire Safety hat sich zu einem weltweit führenden Unternehmen in den Bereichen Vertrieb, Entwicklung, Produktion und Service zertifizierter ortsfester Feuerlöschanlagen entwickelt. Dies entspricht jedoch nicht unserem strategischen Fokus. Wir sind überzeugt, dass sich das Geschäft gemeinsam mit unseren Fire Safety-Kollegen unter dem Dach von Siemens gut entwickeln wird. Unsere Priorität ist es nun, einen reibungslosen Übergang für unsere Mitarbeiter, Kunden, Lieferanten und Partner zu gewährleisten“, sagte Troels H. Petersen, Senior Vice President für Corporate M&A bei Danfoss.


Danfoss Fire Safety ist seit 2019 ein eigenständiges, nicht zum Kerngeschäft gehörendes Unternehmen der Danfoss Group und beschäftigt derzeit 125 Mitarbeitende. Es wird weiterhin als eigenständige juristische Einheit mit der Ergänzung „A Siemens Business“ tätig sein. Die Transaktion steht unter Vorbehalt der behördlichen Freigabe. Der Abschluss wird vor dem Ende des Kalenderjahres 2024 erwartet. Details zur Transaktion werden nicht bekanntgegeben.

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