Neue Passivhaus-Kategorien bewerten auch Energiegewinne am Gebäude
Die neuen Kategorien berücksichtigen nicht nur den Energiebedarf, sondern auch die Energieerzeugung am Gebäude, etwa durch Photovoltaik. Das Passivhaus ist damit nicht nur eine attraktive Lösung für die Energiewende, sondern zugleich die Basis für das „Nearly Zero-Energy Building“ der EU-Gebäuderichtlinie.
Vom „Plus“ zum „Premium“
Grundlage bleibt die Energieeffizienz des Passivhaus-Standards. Zusätzlich wird in den neuen Gebäude-Kategorien die Deckung des verbleibenden Bedarfs über erneuerbare Quellen bewertet.
Das Label „Passivhaus Plus“ besagt, dass bei einem Einfamilienhaus in etwa so viel Energie produziert, wie verbraucht wird. Mit dem Siegel „Passivhaus Premium“ wird ein Überschuss an erzeugter Energie bescheinigt. Die Details zu den neuen Passivhaus-Klassen wird Prof. Dr. Wolfgang Feist (Leiter des Passivhaus-Instituts) auf der Internationalen Passivhaustagung vom 25. bis 26. April 2014 in Aachen präsentieren.














