Erneuerbare Wärme lohnt sich
Der aktuell gültige Zinssatz liegt bei 2,0 %. Neu ist, dass der KfW-Kredit mit den Zuschüssen des Marktanreizprogramms (MAP) kombinierbar ist, das den Einbau von z. B. Pelletheizungen mit Solarthermie und Pufferspeicher mit mindestens 4.900 € bezuschusst. Dieser staatliche Zuschuss verringert die Anfangsinvestition in moderne umweltfreundliche Heiztechnik deutlich. Die Restsumme kann dann über den Kredit der KfW abbezahlt werden, während man schon von den deutlich günstigeren Brennstoffkosten profitieren kann.
„Der zinsgünstige Kredit der KfW ergänzt hervorragend die bestehenden Förderprogramme des Bundes für Pelletheizungen und andere erneuerbare Wärme. Er gibt Verbrauchern einen weiteren Anreiz, das ungeliebte, aber sinnvolle Projekt Heizungsmodernisierung in Angriff zu nehmen“, so Martin Bentele, geschäftsführender Vorsitzender des Branchenverbands DEPV.
Der jeweils gültige Zinssatz wird für die gesamt Laufzeit festgeschrieben. Alle Träger von Investitionsmaßnahmen an selbst genutzten Wohngebäuden und Eigentumswohnungen sowie Erwerber von neu sanierten Wohngebäuden und Eigentumswohnungen können den Kredit beantragen. Es muss allerdings eine Heizung modernisiert werden, die vor dem 1. Januar 2009 installiert wurde.
Wichtig ist, dass der Kredit vor Beginn der Sanierung bei der Hausbank beantragt wird. Der maximale Kreditbetrag liegt bei 50.000 € pro Wohneinheit. Die Laufzeit des Kredits kann bis zu zehn Jahre betragen, bei mindestens einem tilgungsfreien Anlaufjahr. Anträge sind ab sofort möglich.














