TGA-Award-Auszeichnung: Klasse statt Masse

Bild v.l.n.r.: Jan Gerbitz (IBA Hamburg), Sebastian Averdung (Averdung Ingenieure), Joel Schrage (Hamburg Energie), Marco Treppner (Sokratherm Projektingenieur), Wilhelm Meinhold (Sokratherm Marketing)
Bild v.l.n.r.: Jan Gerbitz (IBA Hamburg), Sebastian Averdung (Averdung Ingenieure), Joel Schrage (Hamburg Energie), Marco Treppner (Sokratherm Projektingenieur), Wilhelm Meinhold (Sokratherm Marketing)

Im Rahmen der Berliner Energietage 2014 erhielt der BHKW-Hersteller Sokratherm den ersten Deutschen TGA-Award in der Kategorie Modernisierung/Heizungstechnik für ihre Mitwirkung am Energiebunker-Projekt in Hamburg-Wilhelmsburg.

Beim Energiebunker wird Strom und Wärme aus regenerativ betriebener Kraft-Wärme-Kopplung (KWK), Photovoltaik und Solarthermie erzeugt. Das mit Bio-Erdgas betriebene Blockheizkraftwerk (BHKW) versorgte gemeinsam mit den weiteren Energieerzeugern 800 Wohneinheiten mit Wärme. Zwei Jahre danach fragte die Fachzeitschrift Moderne Gebäudetechnik (MGT) bei Wilhelm Meinhold nach, was sich seitdem im Unternehmen verändert hat.

„Die Auszeichnung mit dem TGA-Award hat uns natürlich sehr gefreut, insbesondere da wir viel Arbeit in das Projekt investiert hatten und es uns auch wegen der ‚Schwerter zu Pflugscharen‘-Symbolik sehr am Herzen liegt. Seither haben wir gemeinsam mit Averdung Ingenieure und Hamburg Energie einige weitere BHKW-Projekte realisiert, unter anderem auch die Installation eines zweiten BHKW-Kompaktmoduls (Typ GG 237) im Energiebunker im Jahr 2016. Heute versorgt der Energiebunker wärmeseitig rund 1.650 Wohneinheiten.“

„Eine monetäre Auswirkung der Auszeichnung ist natürlich schwer zu ermitteln, insbesondere da ein anderes Projekt von uns ein paar Monate später als BHKW des Jahres 2014 ausgezeichnet wurde. Wir empfinden die Auszeichnung aber durchaus als imageförderlich und weisen auf sie auch auf unserer Website hin.“
Das Büro Averdung Ingenieure, der Betreiber Hamburg Energie und der Projektinitiator IBA Hamburg unterstützten Sokratherm bei der TGA-Bewerbung. Darüber hinaus förderte der Europäische Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) der EU das Projekt, fügt Wilhelm Meinhold hinzu.

Bewerbern empfiehlt er, „möglichst einzigartige Projekte vorzuschlagen, deren Nutzen klar erkennbar ist und idealerweise anhand von Fotos oder Grafiken veranschaulicht werden kann. Hier ist es für alle Beteiligten – Bewerber, Jury und Leser – am sinnvollsten, das Prinzip ‚Klasse statt Masse‘ zu beherzigen.“

 

Die Bewerbungsphase für den "DEUTSCHEN TGA-AWARD 2018" läuft seit September 2017.

Alle Informationen gibt es unter: http://www.tga-praxis.de/deutscher-tga-award

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