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Der Mangel an sauberem Trinkwasser und hygienischer Abwasserentsorgung in vielen Entwicklungsländern ist in den vergangenen Jahren immer stärker in das Blickfeld der Öffentlichkeit gerückt. Aus diesem Grund haben die Vereinten Nationen die Jahre 2005 bis 2015 zur „International Decade for Action - Water for Life“ (Dekade des Wassers) ernannt. Ein TiSUN Solarsystem unterstützt seit 2012 das zukunftsträchtige Projekt der „LooWatt“-Toilette, die den Ressourcen schonenden Umgang mit Wasser gewährleistet.



Im Zuge der Energiewende sind Architekten, Planer und Energieberater sowie das Fachhandwerk zunehmend gefordert, an Maßnahmen zu denken, die den Energieverbrauch und die Treibhausgasemissionen in Deutschland sinken lassen. Große Bedeutung hat hierbei die Warmwasserversorgung von Wohngebäuden, die bei einer Umstellung von veralteten auf moderne dezentrale Strukturen großes Einsparpotenzial birgt.



Nach den gescheiterten Verhandlungen zur steuerlichen Förderung von Wohngebäudesanierungen hat die Bundesregierung nun für 2013 ein neues KfW-Programm in Höhe von 300 Millionen Euro jährlich beschlossen. Aus Sicht des BTGA e.V. (Bundesindustrieverband Technische Gebäudeausrüstung) ist diese Initiative zwar ein positiver Schritt für den damit fokussierten Wohngebäudebereich, kann aber über strukturelle Defizite bei den politischen Rahmenbedingungen für die Energiewende nicht hinwegtäuschen.



Wie schon 2011 weist der Bundesverband Wärmepumpe (BWP) e. V. in seiner Absatzstatistik 2012 einen deutlichen Aufwärtstrend für die umweltfreundliche Heiztechnik aus: Mit 59.500 Stück wurden im Vergleich zum Vorjahr 4,4 % mehr Heizungswärmepumpen verkauft. Hinzu kommen weitere 10.700 Brauchwasserwärmepumpen, deren Absatz sogar um 20,2 % zunahm.



Aus unterschiedlichsten Gründen sind Heizanlagen, die mit Biomasse aus Holz (z. B. Hackschnitzeln) versorgt werden, nicht immer Erfolgsmodelle. Das liegt grundsätzlich daran, dass diese Projekte von der Planung über die Umsetzung bis hin zum langfristigen Betrieb - im Vergleich zu Systemen mit anderen Energieträgern - sehr anspruchsvoll sind und eine besondere Kompetenz erfordern.



Zu lange gab es in der Branche Doppelarbeit und eine uneinheitliche Darstellung nach außen. Am 28. November trafen sich daher die Präsidenten und Geschäftsführer von VDKF und ZVKKW, um über Möglichkeiten einer besseren gegenseitigen Abstimmung zu sprechen. Konkret vereinbart wurde am Ende des konstruktiven Gespräches eine regelmäßige Koordination der Aktivitäten.



Der Passivhaus-Standard ist nicht geeignet, um die Effizienz der zentralen Raumlufttechnik (RLT) in Nichtwohngebäuden zu beurteilen. Dies ist das Ergebnis eines neuen Gutachtens des Umwelt-Campus Birkenfeld der Hochschule Trier.



Passivhaus-Technik bietet bei Sanierungen großes Potenzial: Der Bedarf an Heizwärme kann durch den Einsatz hochwertiger Komponenten um rund 80 % reduziert werden. Je nach Art des Altbaus sind einige Besonderheiten zu beachten.



Moderne Heizungstechnik sollte nicht nur energieeffizient arbeiten, sondern auch dauerhaft störungsfrei funktionieren. Beide Aspekte liegen nur bis zu einem gewissen Grad in den Händen der Hersteller. Denn das Füllwasser spielt ebenfalls eine wichtige Rolle, da es in ständiger Wechselwirkung mit dem System steht.



Für energetische Sanierungsmaßnahmen gibt es ab 1. März mehr Geld vom Staat: Über das KfW-Förderprogramm „Energieeffizient Sanieren“ können Haus- und Wohnungsbesitzer von höheren Investitionszuschüssen und verbesserten Kreditkonditionen profitieren. Darauf weist die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) hin.

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