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(Wasserstoff) Brennstoffzelle in einem Labor (Foto: science photo/stock.adobe.com)

Im kürzlich beschlossenen Klimaschutzprogramm 2030 hat das Bundeskabinett den Wärmemarkt wieder stärker ins Visier genommen. Hohe CO2-Einsparungen verspricht sich die Bundesregierung vom Heizungstausch, für den sie finanzielle Anreize schaffen will. Welchen Beitrag die Brennstoffzellenheizung für eine schnellere Wärmewende leisten kann, diskutieren Vertreter aus Politik und Wirtschaft auf dem „Innovationsforum Wasserstoff & Brennstoffzelle“.


Die Methanpyrolyse mittels Blasensäulenreaktor ermöglicht eine klimafreundliche Nutzung von fossilem Erdgas. (Grafik: Leon Kühner, KIT)

Durch Methanpyrolyse lässt sich fossiles Erdgas zukünftig klimafreundlich nutzen: Methan wird dabei in gasförmigen Wasserstoff und festen Kohlenstoff gespalten, der einen wertvollen Grundstoff für verschiedene Industriezweige darstellt und darüber hinaus sicher gelagert werden kann. Dies kann ein wichtiger Baustein für eine künftig klimaneutrale Energieversorgung sein.


GEG (Gebäudeenergiegesetz): kein Komplettverbot von Ölheizungen laut Bundesregierung durch Klimaschutzpaket

Rund 5,6 Millionen Ölheizungen sorgen in deutschen Ein- und Mehrfamilienhäusern für Wärme und Warmwasser. Eigentümer fühlten sich z. T. von Pressemeldungen zum Klimaschutzpaket der Bundesregierung verunsichert und befürchteten ein Komplettverbot von Ölheizungen. Infolgedessen kam es der SHK-Branche zu diversen Auftragsstornos.


17. Forum Wärmepumpe am 27. und 28. November 2019 in Berlin

Bereits zum 17. Mal trifft sich die deutsche Wärmepumpenbranche mit Gästen aus Politik, Wissenschaft und Medien auf dem Forum Wärmepumpe in Berlin. Unter dem Motto „Barrieren abbauen, Chancen nutzen: Die Wärmepumpe ist bereit für die Wärmewende“ sind spannende Vorträge und Diskussionen mit renommierten Gästen zu erwarten. Die Schirmherrschaft übernimmt in diesem Jahr Bundesumweltministerin Svenja Schulze.


Stimmen zum vom Bundeskabinett verabschiedeten Gebäudeenergiegesetz – GEG, modernes Wohnhaus

Am 23. Oktober 2019 beschloss das Bundeskabinett den „Entwurf des Gesetzes zur Vereinheitlichung des Energieeinsparrechts für Gebäude (Gebäudeenergiegesetz – GEG)“. Verschiedene Verbände äußerten Kritik an den Eckpunkten des Entwurfs. Ihnen gehen die Maßnahmen nicht weit genug.


Teilsanierter Altbau. (Foto: ASUE)

Mit dem Mieterstromgesetz wurde 2017 eine Grundlage geschaffen, um Mietern zum Beispiel die Nutzung von selbst erzeugtem Solarstrom zu ermöglichen. Die Fördermittel werden aber bisher kaum in Anspruch genommen, weswegen  Gesetzesänderungen angekündigt wurden. Die Kraft-Wärme-Kopplung wurde dabei weitgehend außen vor gelassen.


Brandschutz im Dialog mit Marc Kitter und Carsten Janiec (Foto: DOYMA/youtube.com)

Marc Janiec und Carsten Kitter heißen die beiden DOYMA-Brandschutzexperten, die auf ihrem Youtube-Kanal Fragen zum vorbeugenden Brandschutz beantworten. Mit praxisorientierten Informationen teilen sie ihr umfangreiches Fachwissen in mehr als 20 Videos.


CO2-Bepreisung muss gerecht und effizient sein.

Die dena initiierte von Juli bis September 2019 den Stakeholderprozess „Ideenschmiede Effiziente CO2-Bepreisung“ mit Vertretern aus Unternehmen, Verbänden und NGOs. Eine grundlegende Veränderung des ökonomischen Rahmens, verstärkende Maßnahmen und ein detaillierter Blick auf Wechselwirkungen mit bestehenden Regulierungen ist notwendig, so die Experten.

 
Gasflamme, Gasherd

Bei der Vorstellung des Berichtes zum Dialogprozess ‚Gas 2030‘ betonte Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU), „dass gasförmige Energieträger künftig weiter eine zentrale Rolle bei der Energieversorgung spielen.“

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