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Entwicklung der Anzahl der heißen Tage mit über 30 Grad Celsius seit 1991 in Deutschland (Grafik: Deutscher Wetterdienst DWD)

Das Thema Klimawandel ist präsenter als je zuvor. Und noch immer wird heftig darüber diskutiert, ob die Temperaturen tatsächlich kontinuierlich steigen oder ob es sich um ganz gewöhnliche Schwankungen handelt, wie es sie in etlichen Jahrzehnten sämtlicher Jahrhunderte gegeben hat.


Was tun mit der PV-Anlage, wenn die Förderung endet?

Die ersten Photovoltaikanlagen (PV) fallen 2021 aus der EEG-Förderung. Wer eine hat und nichts tut, betreibt eine wilde Einspeisung und riskiert je nach Netzbetreiber Konsequenzen bis hin zur Stilllegung des Hausanschlusses.


dena-Gebäudereport 2019 veröffentlicht

Dem im November veröffentlichten Gebäudereport der Deutschen Energieagentur (dena) zufolge kommt die Wärmewende seit 2010 nicht voran. Der Energieverbrauch im Gebäudebereich ist weiterhin hoch, die Sanierungsrate zu niedrig. Abhilfe könnte das Klimapaket schaffen, aber nur, wenn es schnell umgesetzt wird.


DWV-Positionspapier zur Nationalen Strategie Wasserstoff (NSW)

Der Deutsche Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Verband (DWV) hat gemeinsam mit einem Expertengremium einen Maßnahmenkatalog zur Nationalen Strategie Wasserstoff erarbeitet.


Planung und Kalkulation (Bild: adrian_ilie825/stoick.adobe.com)

Am 08. November 2019 berät der Bundesrat über die steuerliche Förderung energetischer Gebäudemodernisierungen. Die Deutsche Unternehmensinitiative Energieeffizienz e. V. (DENEFF) betont, dass es nun auf die schnelle und sichere Umsetzung des Vorhabens ankomme. Unter den Maßnahmen des Klimapakets sei die Steuerförderung die wichtigste für eine erfolgreiche Energiewende und wirksamen Klimaschutz im Gebäudesektor. Das Vorhaben scheiterte in der Vergangenheit jedoch mehrfach an mangelnder Vermittlung zwischen den Interessen von Bund und Ländern. Daher appelliert die DENEFF an die Bundesregierung, schnell eine Lösung mit den Ländern zu finden, damit die Steuerförderung am 1. Januar 2020 in Kraft treten kann.


Bei welchen Gebäudeteilen wird am stärksten auf Barrierefreiheit geachtet? Grafik mit den Ergebnissen (Grafik: BauInfoConsult)

Neben der energetischen Sanierung ist der barrierefreie Umbau des Gebäudebestands sicher die größte Herausforderung, vor der die deutsche Baubranche steht. Barrierefrei Planen, Bauen und Modernisieren gehört deshalb nicht umsonst zu den Trends, die in den jährlichen Branchenbefragungen der Marktforscher von BauInfoConsult fast immer auf den vordersten Rängen landen. Dennoch wird das Thema in der Praxis immer noch allzu oft stiefmütterlich behandelt.


Klimanalagen an der Außenseite eines Gebäudes (Foto: Korn V./stock.adobe.com)

Am 05. November veröffentlichte die European Partnership for Energy and the Environment (EPEE) auf dem 31. UNO-Treffen der Vertragsparteien des Montreal-Protokolls (MOP) zu ozonschädigenden Substanzen in Rom das Whitepaper “Count on Cooling: A five-step approach to deliver sustainable cooling”.


Ganzheitliche energetische Betrachtung von Gebäuden bei der Planung (Bild:Rawf8/stock.adobe.com)

Maßnahmen wie die Nutzung energieeffizienter Materialien für die Gebäudehülle oder der Einsatz von Wärmepumpen können den Energiebedarf und CO2-Emissionen von Gebäuden vom Bau, über die Instandhaltung bis zum Rückbau der Gebäudekonstruktion verringern. Gebäudekonzepte mit autarker Energieversorgung sind aufgrund des Gesamtenergiebedarfs dagegen ökologisch nicht sinnvoll, so eine UBA-Studie.


So viel Geld und CO2 lassen sich in einer Beispiel-Wohnung sparen (BIld: co2online)

Der neue Heizspiegel für Deutschland 2019 zeigt: Bewohner gut energetisch sanierter Häuser zahlen durchschnittlich nur halb so viel für das Beheizen der eigenen vier Wände wie Mieter oder Eigenheimbesitzer in schlecht energetisch sanierten Wohnungen und Häusern.


Energieberatung in der Novellierung des GEGs

Das von der Bundesregierung mit Kabinettsbeschluss vom 23. Oktober 2019 verabschiedete Gebäudeenergiegesetz GEG enthält einen deutlich vom Referentenentwurf abweichenden Passus, wonach bei der verpflichtend vorgeschriebenen Energieberatung für größere Sanierungen oder Eigentümerwechsel ausschließlich die rund 500 Energieberater der Verbraucherzentrale beauftragt werden dürfen.

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