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Wirklich einleuchtend

Lichtmanagement für mehr Komfort und Effizienz

Intelligentes Lichtmanagement ermöglicht in großen Lagerhallen einen effizienteren Energieeinsatz. Wie das konkret aussehen kann, lesen Sie hier.

WAGO

In den Logistikzentren der großen Onlinehändler müssen Waren auf engstem Raum und perfekt sortiert gelagert werden. Damit Bestellungen schnell und fehlerfrei abgewickelt werden können, ist es wichtig, dass die Lagersysteme optimal ausgeleuchtet sind. Weil die Beleuchtung in solchen Systemen zu den größten Energieverbrauchern zählt, ist intelligentes Lichtmanagement vom Profi unabdingbar. Wie das aussehen kann, haben wir mit Roland Kretschmer, Geschäftsführer der KEC-Kretschmer Energie-Consulting GmbH, besprochen.  

Stromfresser Beleuchtung

Dipl.-Phys. Roland Kretschmer, Geschäftsführer der KEC-Kretschmer Energie-Consulting GmbH, beschäftigt sich bereits seit über 30 Jahren mit energieeffizienter Beleuchtung. KEC gehört in Deutschland gehört daher nicht ohne Grund zu den führenden Unternehmen für die Beleuchtung von Fachbodenregalen. „Das Hauptziel unserer Projekte ist recht schnell erklärt: Wann und wo immer Licht gebraucht wird, muss es mit ausreichender Helligkeit, guter Farbwiedergabe und geringer Blendung zur Verfügung stehen. Ansonsten sollte es aus oder stark heruntergedimmt sein, dann spare ich den meisten Strom – eigentlich ganz einleuchtend“, fasst er seine Mission zusammen.

„Der mit Abstand meiste Strom in solchen Regalanlagen wird – neben der Fördertechnik – für die Beleuchtung benötigt“, erklärt Kretschmer. „Schon bevor wir mit LED-Technik angefangen haben, stellten wir uns die Frage, wie sich Licht am effizientesten nutzen lässt. So entwickelten wir schon vor Jahren spezielle Optiken, um optimale Wirkungsgrade zu erzielen und um unseren Kunden zu helfen, ihre Stromkosten zu reduzieren.“

Optimale Beleuchtung ist bedarfsgerecht

„Pick-Tower stellen spezielle Herausforderung an die Beleuchtung: 1,20 m breite Gänge auf 4 bis 5 Ebenen summieren sich zu zig Kilometern Transportwegen. Damit diese optimal ausgeleuchtet werden, kommen in unseren größten Projekten 20 bis 30.000 Lichtpunkte zusammen, die allesamt bedarfsgerecht gesteuert werden müssen“, erklärt Kretschmer. Das geschieht über Melder zur Präsenzerfassung und die Ansteuerung der entsprechenden Lichtpunkte. Bei den Präsenzmeldern beginnt die Effizienzkette, erläutert der Diplom-Physiker: „Sobald Beschäftigte einen Gang betreten, muss er sicher beleuchtet werden. Aber eben nicht schon dann, wenn jemand am Gang vorbeigeht. Also haben wir Melder mit speziellen Infrarotlinsen entwickelt, die mit sehr hoher Empfindlichkeit einen exakten Bereich erfassen.“

Flexibles System – intelligent gesteuert

„Unsere Projekte planen wir individuell auf Basis unserer eigenen Leuchten und LED-Module. Für die notwendige Flexibilität beim Anschließen und Steuern setzen wir auf das I/O-System 750 von WAGO“, erklärt Kretschmer, und Nils Roth, technischer Vertriebsberater bei WAGO, ergänzt: „Mit unseren WAGO-Steuerungskomponenten bieten wir ein umfangreiches feldbusunabhängiges System. Dieses ermöglicht es KEC, sich auf das eigentliche Projekt und die Lösung beim Kunden vor Ort zu fokussieren. Ganz unabhängig davon, ob oder welche Steuerungen und Anbindungen an die Gebäudeleittechnik beim Endkunden bereits vorhanden sind."

Das System im Überblick:

  • Jedes Peripheriegerät kann mehrere DALI-Multi-Master-Module aufnehmen, an die jeweils bis zu 64 DALI-Aktoren angeschlossen werden können.
  • Die gesamte Hardware für die Ansteuerung von über 700 Betriebsgeräten für bis zu 2.000 Lichtpunkten wird mit den passenden WAGO-Netzteilen in einem Standardschaltschrank untergebracht – industriegenormt, robust und ohne zusätzliche Klimatisierung.
  • Die Intelligenz, die für optimale Lichtverhältnisse und einen effizienten Energieeinsatz sorgt: Das Automatisierungsprogramm für das Lichtmanagement hat Kretschmer auf Basis der von WAGO unterstützten CODESYS-Automatisierungssoftware geschrieben.
  • Ein zusätzlicher Algorithmus, der die Gruppenaktivität der Bewegungsmelder in größeren Bereichen analysiert, ermöglicht weitere Einsparungen: Wenn z. B. seltener bestellte Waren in den oberen Ebenen lagern oder bestimmte Bereiche ungenutzt sind, kann dort die Beleuchtungsstärke, auch in den Verkehrswegen, entsprechend abgesenkt werden und erst bei erneuter Aktivität wieder auf Normallniveau angehoben werden.
  • Kunden nutzen fast ausschließlich den Automatikmodus: Über das Steuerungsprogramm werden den Angestellten genauso lange optimale Lichtverhältnisse gesichert, wie sie gebraucht werden.
  • In einigen Projekten ist das WAGO I/O-System 750 an die übergeordnete Gebäudeleittechnik angebunden. So kann die gesamte Beleuchtungssteuerung zentral – und parallel zu den WAGO Touch Panels 600 vor Ort – visualisiert und bedient werden.

Die Gewinner: Beschäftigte, Betreiber und die Umwelt

Moderne LED-Technik bedeutet ein deutliches Plus in Sachen Effizienz. Der Einsatz einer angepassten und durchdachten Lichtsteuerung ist aber ebenso wirkungsvoll, wie Roland Kretschmer ausführt: „Gegenüber Dauerlicht ergeben sich hier 60-70 % Einsparung. Bei Installationen mit 25.000 Lichtpunkten ist das eine Menge Energie und demzufolge sehr viel eingespartes CO2.“

Je früher das Lichtmanagement bei der Gebäudeplanung berücksichtigt wird, desto besser ist anschließend das Ergebnis, und das bedeutet: mehr Komfort, mehr Arbeitseffizienz und -sicherheit durch optimale Lichtqualität und dank intelligenter Lichtsteuerung höchste Energieeffizienz und damit weniger Kosten und mehr Umweltschutz. „So gewinnt am Ende jeder: Beschäftigte, Betreiber und die Umwelt“, resümiert Kretschmer: „Und Steuerungstechnik von WAGO bildet auf Geräteebene die zuverlässige Verbindung zwischen Lichtqualität und Energieeffizienz.“


Erhalten Sie weitere spannende Einblicke in die Lichtmanagement-Lösung von KEC im Projektfilm!

 

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