Primärenergiefaktoren für KWK mit Wärmenetzen

Primärenergiefaktoren für KWK mit Wärmenetzen

10.10.2017
Berlin

Die energiepolitischen Ziele der Bundesregierung sehen unter anderem eine Einsparung von End- und Primärenergie zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen vor. Zur Umrechnung von End- und Primärenergie werden Primärenergiefaktoren verwendet. Die technisch möglichen guten Primärenergiefaktoren für KWK-Anlagen mit dem Anschluss an Wärmenetze können oft nicht eingehalten werden. Die Gründe dafür liegen möglicherweise im stromwirtschaftlichen Konflikt bei der KWK-Stromerzeugung. So müssen beispielsweise die Betriebsstunden aufgrund niedriger Strompreise reduziert werden. Außerdem müssen sich die Betreiber von KWK-Anlagen auf eine sehr volatile Erzeugung aufgrund von Flexibilitätsanforderungen einstellen. Dies hat zur Folge, dass mit dem Primärenergiefaktor verbundene Fördermittel von Wärmenetz-Kunden (z. B. KfW-Mittel) eventuell zurückgezahlt werden müssen oder bei Neubau- oder Sanierungsprojekten gar nicht in Frage kommen. Bei der Planung wird von vorneherein oft mit geringeren Benutzungsstunden geplant, als es technisch möglich wäre.

Welche Optionen haben also KWK-Planer oder -Betreiber, um die guten Primärenergiefaktoren zu erzielen, die Anlagen wirtschaftlich auszulegen und attraktive Fördermodelle in Anspruch zu nehmen?

Das praxisorientierte Seminar gibt einen Überblick über die bestehenden rechtlichen Vorgaben und Normen für die Berechnung von Primärenergiefaktoren für KWK-Anlagen mit Anschluss an Wärmenetze sowie über die Anforderungen zur Antragstellung bei der Wärmenetzförderung nach dem neuen KWK-Gesetz. Darüber hinaus wird auf das Thema KfW-Förderungen eingegangen.

Programmhinweis:
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