Michael Herma wird neuer Geschäftsführer der VdZ

17. Februar 2012

Michael Herma wird neuer Geschäftsführer der VdZ

Dr. jur. Michael Herma, designierter VdZ-Geschäftsführer

Dr. jur. Michael Herma (Foto) wird ab 1. Mai 2012 neuer Geschäftsführer der VdZ – Forum für Energieeffizienz in der Gebäudetechnik e. V. in Berlin. Er löst damit Horst Eisenbeis (63) ab, der seit 1999 den Branchenverband für Heizungs-, Klima- und Lüftungstechnik sehr erfolgreich führte und sich Ende Juni dieses Jahres in den Vorruhestand begibt.

Der 38-jährige Rechtsanwalt Herma war seit 2007 als Abteilungsleiter bei der E.ON Ruhrgas AG in Essen verantwortlich für die Liberalisierung des deutschen und europäischen Gasmarktes. Durch seine Tätigkeit in verschiedenen deutschen und europäischen Gremien wird er ein breites Erfahrungsfeld in die VdZ-Projekte einbringen können, z. B. wenn es um verbandspolitische Fragen der Energiepolitik und des Energierechts geht.

Die seit Anfang 2011 in Berlin ansässige VdZ musste in ihrer jüngsten Vergangenheit unruhige Zeiten überstehen, als es u. a. darum ging, ihre zentrale Rolle als Dialog- und Arbeitsplattform in der Branche zu verteidigen. Doch durch die konsequente Fortführung der Zusammenarbeit in einem starken und in der Branche fraglos akzeptierten Projektforum hat die VdZ unter Leitung von Horst Eisenbeis die kritische Phase überwunden. Erfolgreiche Branchenprojekte wie die verbraucherorientierte Informations- und Serviceplattform www.intelligent-heizen.info oder der VdZ-Verlagsservice tragen dazu bei, dem Anspruch als aktiver und lösungsorientierter Branchenverband gerecht zu werden. So arbeiten wieder führende Verbände wie der Bundesindustrieverband Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik e. V. (BDH) sowie weitere Branchengruppierungen in den VdZ-Projekten mit.

Die zukünftige Ausrichtung des Forums für Energieeffizienz in der Gebäudetechnik ist klar definiert: „Unsere Branche kann mit all den Marktpartnern einen erheblichen Anteil bei der Bewältigung der Energiewende und beim Klimawandel leisten“, erklärt VdZ-Präsidentin Barbara Wiedemann. Man muss aber mit seinen Möglichkeiten rund um das Thema Energieeffizienz insbesondere noch in Berlin sichtbarer werden, so Barbara Niedermann weiter.

Der designierte VdZ-Geschäftsführer, Dr. Michael Herma, möchte daher das Thema Energieeffizienz noch mehr auf die politische Tagesordnung bringen und in den Köpfen der Menschen verankern: „Projekte und Themen wie ‚Intelligent heizen‘, der Heizungs-Check oder der hydraulische Abgleich sind bestens geeignet, einen praxis- und damit lösungsorientierten Dialog mit der Gesellschaft und der Politik zu führen. Der Energiebedarf heute und in der Zukunft kann nachhaltig nur über die Aktivierung der enormen Energieeffizienz-Potenziale gestillt werden. Energieeffizienz in der Gebäudetechnik spielt dabei eine erhebliche Rolle. Für diese Themen ist die VdZ die ideale Plattform“, so Herma. Neben dem Ausbau der politischen Kommunikation in Berlin geht es weiterhin darum, neue Mitglieder und Kooperationspartner für die VdZ-Projekte zu gewinnen.

 

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