Die Bedeutung von Energieeffizienz für eine sichere Energieversorgung ist kaum zu überschätzen. Entsprechend umfangreich waren und sind die politischen Bemühungen sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene. Sie haben in zahlreichen Richtlinien, Gesetzen, Programmen und Aktionsplänen ihren Niederschlag gefunden, wie der folgende Beitrag zeigt.
Fachartikel
Seit dem 1. Januar 2010 ist die „intelligente“ Verbrauchsmengenerfassung – das Smart Metering – auch in Deutschland unter bestimmten Voraussetzungen verpflichtend. Das steht im Energiewirtschaftsgesetz. In der Praxis wird das damit verbundene Potenzial an möglichen Energieeinsparungen bislang jedoch nur unzureichend ausgenutzt. Und dies, obwohl in vielen Liegenschaften die Aufrüstung durch entsprechend „smarte“ Wasser-, Wärme- und Kältemengenzähler mit KNX-Technologie oft vergleichsweise einfach umsetzbar ist.
Gebäude in Passivhausbauweise
In den vergangenen Jahren wurden mehrere Kindertageseinrichtungen in Passivhausbauweise in Betrieb genommen. Weitere derartige Gebäude sind aktuell in Planung. Passivhäuser werden in erster Linie errichtet, um den Heizenergiebedarf deutlich zu reduzieren. Die hochgedämmte Hülle bringt für den sommerlichen Fall aber auch Nachteile, da die tagsüber eingetragenen internen und externen (insbesondere die solaren) Wärmegewinne auch in der nächtlichen Abkühlungsphase länger im Gebäude verbleiben.
Von der Strategie zur Umsetzung
Der Alterungsprozess der Gesellschaft ist nicht aufzuhalten: Sowohl die absolute Zahl und der Anteil Älterer steigen als auch die Zahl Hochaltriger und Pflegebedürftiger. Die zunehmende Auflösung der traditionellen Großfamilie lässt die Nachfrage nach Pflegedienstleistungen ansteigen. Neben Alters- und Pflegeheimen werden das eigene Zuhause oder Zwischenlösungen (betreutes Wohnen) wichtiger.
Pfarrhaus und Rathaus verwalten unterschiedliche Gemeinden, auch wenn sie wie in Pähl wenige Meter auseinander liegen. Der Pfarrer repräsentiert die römisch-katholische Kirchengemeinde, der Bürgermeister die kommunale Gemeinde. Das ist normal. Dass beide seit 2011 ein gemeinsames Nahwärmenetz mit unterirdischem Pellet- und Pufferspeicher betreiben, ist ungewöhnlich.
Ein Freizeitzentrum in der Oberpfalz nutzt Sonnenwärme, um die Betriebskosten zu drücken und den CO2-Ausstoß zu reduzieren. Entscheidend ist die Einbindung der Solarthermie ins System.
Seit im Dezember 2009 fünf Menschen an einer Legionelleninfektion gestorben sind, sind die Bedenken zum Einsatz von Nasskühlanlagen weiter gestiegen. Sind die Ängste berechtigt? Sollen nur noch geschlossene, luftgekühlte Anlagen in der Gebäudetechnik zum Einsatz kommen?
Schon einfachste Maßnahmen können helfen, die Energieeffizienz bei Kälteanlagen zu erhöhen. Im Bereich der Klimaanlagen sieht es ähnlich aus; dort müssten jedoch außerdem Verordnungen und Normen nachgebessert werden.
Die Wärmepumpe ist eine komfortable Heizung, die Energie sparend und sauber heizt. Eine optimale Planung schöpft das Potenzial dieser modernen Technik voll aus, so dass sie Umweltwärme besonders effizient und wirtschaftlich nutzen kann.
Im Rahmen eines Brandversuchs bei der Materialprüfanstalt für Bauwesen in Braunschweig überreichte der geschäftsführende Vorstand der RAL Gütegemeinschaft Rohrbefestigung, Holger Mietzner, die ersten Gütezeichen nach der neuen Richtlinie RAL-GZ 656. Es ist das bislang weltweit wohl einzigartige technische Regelwerk zur Bewertung der Leistungsfähigkeit von Rohrschellen im Brandfall.
Das erste Haus im unterfränkischen Poppenhausen ist der Brauerei-Gasthof Goldener Stern, dessen Gastronomie sich trotz der Einstellung der einst ansässigen Brauerei zu einem überregionalen Magneten entwickelt hat. Nach verschiedenen Instandhaltungsmaßnahmen und Modernisierungen vor allem des Restaurants und der Gästezimmer sollte nun die Energieeffizienz im Sinne einer nachhaltigen Energieeinsparung auf den Punkt gebracht werden.
Im Prospekt eines als seriös geltenden Anbieters von Elektroheizungen kann man lesen, dass der Anteil der deutschen Haushalte, die mit Strom heizen, seit 1993 von 8 auf heute 12 % gestiegen ist. Das kann man glauben oder nicht. Tatsache ist aber, dass nicht nur durch die jüngsten Ereignisse in Japan und anderswo, sondern auch aufgrund einer weltweit steigenden Nachfrage die Preise für Öl und Gas nur eine Richtung kennen: nach oben.
Besonders Krankenhäuser haben einen hohen Energiebedarf und bieten dadurch ein enormes Potenzial, Prozesse zu optimieren und Energie einzusparen. Speziell die Gewerke Heizung, Lüftung, Klima und Beleuchtung liefern Ansatzpunkte, durch intelligente, integrierte Gebäudemanagement-Systeme Energiekosten maßgeblich zu senken und auch bei der Installation und Wartung umfangreiche Kosten einzusparen.
Anforderungen und Bemessungen nach DIN 18232 Teil 5
Mit Veröffentlichung des Entwurfs der DIN 18232 Teil 5 im März 2011 ergeben sich für den Fachplaner von maschinellen Rauchabzugsanlagen neue Auslegungsgrundlagen. Diese unterscheiden sich zum bis dato aktuellen Weißdruck aus dem Jahr 2003 teilweise deutlich.
Die Rechnung mit der Wärmepumpe
Laut Heizkostenverordnung (§ 11) müssen Gebäude, die „überwiegend“ mit Wärme aus Wärmepumpen versorgt werden, nicht zwingend nach der Heizkostenverordnung und somit nicht verbrauchsabhängig abgerechnet werden.
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