Desinfektion durch Katalysatortechnik
Biofilme verringern die Energieeffizienz in Wasser führenden Systemen, z. B. in Kühlkreisläufen, in Kühltürmen oder auch in der Schwimmbadwasseraufbereitung. Sie stellen ein Risiko für die Betriebssicherheit sowie für Hygiene und Gesundheit dar und erfordern kostenintensive Gegenmaßnahmen.
Als wirksame Lösung eignet sich eine Anlage auf Basis von Festkörperkatalysatoren. Kern des Verfahrens ist die VWS MOL®-Katalysatortechnologie.
Fouling vermindert den Wärmeübergang in Rohrsystemen und Wärmetauschern. Für eine wirksame Beseitigung der Biofilme sorgen so genannte Biotenside, erzeugt durch Festkörperkatalysatoren. Mittels elektrostatischer Aufladungen werden freie Keime angezogen und durch deren Zerlegung die Biotenside erzeugt. Sie bewirken eine Ablösung und ein Absterben des Biofilms. Vorhandene Legionellen werden so bekämpft und einer künftigen Ansiedlung wird vorgebeugt. Zwei Varianten haben sich bewährt: Um die Biotenside zu erzeugen, werden beim VWS MOL® CLEAN-Verfahren geringe Mengen MOL® aktivE30 hinzudosiert, beim VWS MOL® LIK-Verfahren wird hierzu Licht in einem bestimmten Wellenlängenbereich eingesetzt. Die Vorteile dieser Technologie: die hohe Effektivität bei der Beseitigung von Biofilmen und ihrer nachhaltigen Vorbeugung. Gleichzeitig wird die Energieeffizienz durch optimale Wasserkonditionierung verbessert. Das Verfahren kommt ohne den Einsatz nicht-oxidierender Biozide aus und ist somit besonders umweltverträglich.







